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Aktivposten im Angriff: Simon Maier hat 26 Scorerpunkte (15 Tore/11 Assists) in 26 Partien gesammelt. Zuletzt war der Stürmer verletzt ausgefallen. 

Eishockey: Oberliga 

EC Peiting: Mit Simon Maier in das Oberpfalz-Doppel

  • vonRoland Halmel
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Der EC Peiting hat ein „Oberpfalz-Doppel“ vor sich: Es geht gegen Regensburg und Weiden. Mit dabei ist auch wieder Simon Maier - dennoch ist der Kader weiter ausgedünnt.

Peiting – Drei große Eishockeyvereine gibt es in der Oberpfalz. Der ERSC Amberg klopft als Aufstiegskandidat gerade an die Tür zur Bayernliga an. Der EV Weiden und der EV Regensburg aus den beiden größten Städten des Regierungsbezirks spielen in der Oberliga. Mit den beiden bekommt es der EC Peiting nun in der Meisterrunde zu tun. Am heutigen Freitag gastiert die Truppe von Trainer Sebastian Buchwieser an der Donau bei den „Eisbären“, am Sonntag kommen die „Blue Devils“ aus Weiden in die Marktgemeinde.

In eigener Halle demonstrierte der ECP mit dem 4:2-Erfolg gegen den SC Riessersee zuletzt wieder seine Heimstärke. „Das gibt Auftrieb“, sagt Buchwieser nach dem ersten Sieg in der Meisterrunde. Die Tabellensituation sorgt allerdings für Druck. „Wir müssen kontinuierlich punkten“, sagt Teammanager Gordon Borberg. Sieben Punkte Vorsprung hat der ECP auf den neunten Platz. Um in die Play-offs zu kommen, muss der ECP zumindest Achter werden.

EC Peiting: Respekt vor den „Eisbären“

Die Regensburger stehen als Vierter in sicheren Gefilden. „Sie sind das Team der Stunde“, sagt Borberg. Besonders stark ist der EVR in Überzahl. Die Statistik weist die Regensburger als stärkstes Powerplayteam der Liga aus. Im Schnitt erzielen sie fast in jedem dritten Überzahlspiel ein Tor. „Da heißt es, diszipliniert zu spielen und Strafzeiten zu vermeiden“, erwartet Borberg ein entsprechend cleveres Auftreten. Das jüngste Duell mit Regensburg gewann der ECP mit 4:3. 

EC Peiting: Simon Maier ist wieder an Bord

Den Siegtreffer erzielte damals Simon Maier – der in Regensburg nach langer Verletzungspause sein Comeback gibt. „Wir sind froh, dass er wieder fit ist“, sagt Borberg, nachdem der Kader durch die Ausfälle von Martin Mazanec, Manuel Bartsch und Nardo Nagtzaam nach wie vor ausgedünnt ist. Letztgenannter absolviert inzwischen wieder leichtes Lauftraining. „Es wird aber noch ein paar Wochen bis zu Nardos Rückkehr dauern“, bremst Borberg die Euphorie. Fraglich ist der Einsatz des zuletzt kranken Liam Hätinen. Die Förderlizenzspieler Max Oswald und Markus Schwaiger werden beim EVR spielen können, gegen Weiden wohl eher nicht.

Gegen die „Blue Devils“ des EV Weiden ist die Bilanz der Peitinger in dieser Saison mit zwei Siegen (3:0 und 4:3) positiv. In der Tabelle rangiert Weiden aktuell auf dem letzten Platz. Dennoch sieht sich der ECP nicht in der Favoritenrolle. „Beide Teams wollen in die Play-offs, das wird ein heißer Tanz“, erwartet Borberg wie schon oft in der Vergangenheit ein enges Duell mit dem EVW, bei dem mit dem ehemaligen Peitinger Ken Latta ein erfahrener Trainer hinter der Bande steht.

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