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Nach dem Test ging es ins Wasser: Die Peitinger Eishockeyspieler stiegen zur Kaltwasser-Grill-Challenge in einen zum Pool umfunktionierten Anhänger. Das Team war für die Aktion vor einiger Zeit nominiert worden. 

Eishockey

Andreas Feuerecker hat am meisten Kondition

Der EC Peiting hat mit einem Eingangstest das Sommertraining eröffnet. Als fittester Spieler erwies sich ein Verteidiger. Danach ging‘s ins Wasser.

Peiting – Wie schon in den vergangenen Jahren eröffnete der Eishockey-Oberligist EC Peiting das Sommertraining mit einem „Eingangstest“, um die Fitnesswerte der Spieler festzustellen. Direkt nach der Vorstellung von Neuzugang Marko Babic wurden die Schützlinge von Trainer Sebastian Buchwieser dazu in die Eishalle gebeten. Dort fand ein „Shuttle-Run“ statt.

Dabei gilt es, in einer festgelegten Zeit möglichst oft die Distanz zwischen zwei Pylonen hin und her zu laufen, wobei das Tempo von mal zu mal gesteigert wird. Am längsten hielt Verteidiger Andreas Feuerecker durch, der einmal mehr bewies, dass er zu den konditionsstärksten Spielern im ECP-Team gehörte. Der Eingangstest endete für die Mannschaft dann an ungewohnter Stelle, und zwar in einem mit kalten Wasser gefüllten Lkw-Auflieger vor der Kabine. Hintergrund war die Nominierung zur Kaltwasser-Grill-Challenge, die der ECP damit erfüllte. Nach der nasskalten Gaudi wartet auf die Mannschaft des Oberligisten in den kommenden Monaten viel schweißtreibende Arbeit in der Sommervorbereitung. Viermal die Woche wird gemeinsam trainiert. Dazu kommt eine weitere Einheit auf freiwilliger Basis. „Die Trainingsinhalte sind gegenüber dem letzten Jahr nicht viel anders“, erklärte Trainer Buchwieser, der mit dem Fitness-Stand seines Teams durchaus zufrieden war. „Kondition kann man aber nie zu wenig haben“, sagte er. Er erwartet, dass seine Truppe genauso ernsthaft zu Werke geht wie im vergangenen Jahr. Das gilt auch für alle, die den Eingangstest verpassten. „Für die gibt es einen Nachholtermin“, sagte Buchwieser, der vor der Eiszeit, die Mitte August beginnt, vor allem auf die jungen Spieler ein besonders intensives Auge werfen will. „Bei ihnen bin ich enger dran als zuletzt“, hat sich Buchwieser vorgenommen.

Wie der EC Peiting mitteilt, hat Teammanager Gordon Borberg das Vorbereitungsprogramm zur kommenden Eishockey-Saison erstellt. Nach jetzigem Stand umfasst die „Preseason“ sieben Testspiele. Los geht es am Samstag, 1. September, zu Hause gegen den Bayernligisten HC Landsberg. Das Rückspiel bei den „Riverkings“ soll dann am Sonntag, 16. September, steigen. Darüber hinaus geht es zweimal gegen den ERC Sonthofen; am 7. September in Pfronten und am 9. September auf heimischem Eis. Darüber hinaus steht ein Heimspiel gegen den EV Lindau (14. September) an. Geplant ist zudem ein Auftritt bei einem Turnier in Füssen (22. September). „Punktspielstart dürfte der 28. September werden“, so die Peitinger auf ihrer Homepage. 

- Roland Halmel/Paul Hopp -

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