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In Tracht, gut gelaunt und schlagfertig bei den Interviews: die Spieler und Verantwortlichen des EC Peiting, die sich beim Peitinger Bürgerfest dem Publikum präsentierten. 

Eishockey: Oberliga

VOn Vaterfreuden und Mannschafts-Tattoos beim ECP

Zum zweiten Mal nutzte der EC Peiting das Bürgerfest, um sein Oberliga-Team dem Publikum zu präsentieren. 800 Besucher verfolgten die Vorstellung.

Peiting – „Das ist ein toller Rahmen“, freute sich ECP-Geschäftsführer Peter Gast über das Ambiente beim Bürgerfest. Wie immer gut gelaunt, gaben die Spieler, die bis auf eine handvoll Urlauber allesamt anwesend waren, Auskunft über ihre sportlichen Ziele, ihre persönliche Bilanz des vergangenen Jahres aber auch ihre Vorlieben oder Aktivitäten im Sommer.

Stürmer Florian Stauder erzählte, wie es so ist, angehender Vater zu sein. „Bei der Auswahl der Namens habe ich aber nichts mitzureden“, sagte Stauder schmunzelnd. Torhüter Florian Hechenrieder ist nach Rottenbuch umgezogen: „Da habe ich es nicht mehr so weit, wenn ich mal in Bad Bayersoien spielen will.“ Dort hofft auch ECP-Kapitän Anton Saal auf einen Platz, wenn er nach dieser Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängt. „Sofern sie mich haben wollen“, sagte Saal, der den überragenden Teamgeist beim ECP als Hauptgrund dafür anführt, dass er noch ein Jahr weitermacht. Lukas Gohlke verriet, dass es ein Mannschafts-Tattoo gibt: „Das hat jeder Spieler an einer anderen Stelle“.

Eine besondere Marotte hat Alex Winkler. „Die Ausrüstung muss zuerst auf der linken Seite angezogen werden und ich gehe auch mit dem linken Fuß zuerst aufs Eis“, erklärte der ECP-Verteidiger. Für Stürmer Dominik Krabbat ist das Sommertraining eine Qual. Deshalb freut er sich schon auf den Start ins Eistraining, das am 24. August beginnen wird. Teammanager Gordon Borberg berichtete über die Vertragsverhandlungen. „Jeder will immer mehr, weil er besser geworden ist“, sagte Borberg.

Besser-Werden heißt auch die Zielsetzung von Trainer Sebastian Buchwieser, der für die kommende Saison keine konkrete Platzierung als Richtschnur ausgab. Genauer wurde da schon Markus Keppeler. „Wir wollen auch noch im April Eishockeyspielen“, erklärte der Co-Trainer, was heißen würde, dass die Peitinger in den Play-Offs deutlich weiter kommen würden als im vergangenen Winter. „Meister werden ist schön, warum auch nicht mit Peiting?“, sagte Neuzugang Rob Brown. Er holte mit den Bietigheim Steelers den Titel in der DEL2 und sieht den ECP durchaus in der Lage für eine vordere Platzierung.

Einig waren sich die Peitinger, dass dafür vor allem der Nachbar vom SC Riessersee ein heißer Kandidat ist. ECP-Geschäftsführer Peter Gast nutzte die Gelegenheit, um einige Dinge in Sachen „Lizenzerteilung für den SCR“ klarzustellen: „Da wurde nichts gemauschelt, die Durchführungsbestimmungen wurden vor vier Jahren geändert, und daran hat man sich gehalten.“ Zum Abschluss der kurzweiligen Teamvorstellung trat der neue ECP-Chef Thomas Zeck ans Mikro, der sich bei seinem Vorgänger Gerhard Weyrich ausdrücklich für dessen Einsatz bedankte. Danach gehörte wieder den „Black Diamonds die Bühne, die bis spät in die Nacht zum Tanz baten.

Text: Roland Halmel

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