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Ging vorneweg: ECP-Topscorer Ty Morris überzeugte in der Hauptrunde als Vorbereiter und Anführer.

Tops und Flops der Hauptrunde

ECP: Offensive meisterlich, Defensive wackelt

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Nur noch vier Tage, dann fällt beim EC Peiting der Startschuss für Teil 2 der Saison 2017/18. Mit guter Laune. Dank 32 Spielen, die – mit kleinen Abstrichen – Lust auf mehr machen. Die SN ziehen kurz vor dem Start in die Meisterrunde Bilanz.

TOPS

- Die Heimstärke -

Zwölf Siege und insgesamt 36 Punkte aus 16 Heimspielen. Der ECP ist im heimischen Stadion eine Macht.

- Die Offensive -

Satte 146 Tore schossen die Peitinger in der Hauptrunde. Bärenstark. Gemeinsam mit Deggendorf belegt der ECP in dieser Statistik ligaweit Platz eins.

- Der Vorbereiter -

Ganz klar: Ty Morris ist beim ECP der Spieler der Hauptrunde. Der Deutsch-Kanadier bereitete satte 38 Treffer vor (die drittmeisten der gesamten Liga) und knipste 19 Mal. Insgesamt kommt er so auf 57 Scorerpunkte, war damit an knapp 40 Prozent der Peitinger Tore beteiligt. Zuletzt überzeugte Morris auch als Anführer.

- Das Powerplay -

In Überzahl sind die Peitinger kaum zu bremsen, erzielten ligaweit die meisten Powerplay-Tore (47). Mit einer Erfolgsquote von 30,7 Prozent liegen sie auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Landshut.

- Der Trainer - 

Mit 60 Punkten aus 32 Spielen hat der ECP locker die Meisterrunde und die Playoffs erreicht. Als Fünfter ist Platz vier und damit das Heimrecht in den Playoffs noch in Reichweite. Auch ein Verdienst von Sebastian Buchwieser. Zuletzt zeigte der Mittenwalder auch Kante, verordnete einigen Leistungsträgern Denkpausen. Eine Vertragsverlängerung dürfte nur ein Frage der Zeit sein. Aber Obacht ECP! Zu lange sollten die Verantwortlichen nicht mehr warten. Denn laut SN-Informationen wird Buchwieser von einigen höherklassigen Clubs beobachtet.

FLOPS

- Auswärtsschwäche -

Kein Punkt aus den vergangenen vier Auswärtsspielen – der ECP hat eine Auswärts-Allergie. Vor allem gegen die Top-8-Teams ging in der Fremde (fast) gar nichts. In zehn Spielen holten sie nur magere acht Punkte.

- Gegentor-Flut - 

Nur ein Team (Weiden, 138) aus den Top-8 kassierte mehr Gegentore als der ECP (110). In den vergangenen sieben Spielen mussten die Peitinger 37 Gegentreffer schlucken.

FAZIT

Schafft es der ECP, in der Defensive kleinere Macken abzustellen und in der Offensive die Effektivität beizubehalten, ist Platz vier in der Meisterrunde noch locker möglich. 

Spielplan Meisterrunde

19. Januar

 EC Peiting - EV Regensburg

 21. Januar 

EV Landshut - EC Peiting 

26. Januar 

ERC Sonthofen - EC Peiting 

28. Januar 

EC Peiting - Deggendorfer SC 

2. Februar 

EC Peiting - VER Selb 

4. Februar 

SB Rosenheim - EC Peiting 

9. Februar 

VER Selb - EC Peiting 

11. Februar

EC Peiting - SB Rosenheim

16. Februar 

EV Regensburg - EC Peiting 

18. Februar 

EC Peiting - EV Landshut 

23. Februar 

EC Peiting - Blue Devils Weiden 

25. Februar 

Deggendorfer SC - EC Peiting 

2. März 

Blue Devils Weiden - EC Peiting 

4. März 

EC Peiting - ERC Sonthofen 

9./11. März

Start der Playoffs

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