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Wurde unter der Woche an der Hand operiert: Martin Mazanec (Mi., hier ein Archivfoto) ist einer der vielen Ausfälle, die der EC Peiting derzeit hinnehmen muss

Eishockey: Oberliga

EC Peiting mit neuem Verteidiger - Absage an Ex-ECP-Stürmer

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Der EC Peiting hat auf die Verletztenmisere noch einmal reagiert und einen Verteidiger geholt, er kommt vom Deggendorfer SC. Kein Thema ist die Rückkehr eines Stürmers, der zuletzt in Erfurt spielte.

Peiting - Es ist ja schon unheimlich, wie sehr der EC Peiting in der laufenden Oberliga-Saison von Verletzungen geplagt ist. Die Rückkehr von Anton Saal war letztlich nicht genug – deswegen haben die Verantwortlichen erneut reagiert. Thomas Schmid (25) kommt vom Liga-Konkurrenten Deggendorfer SC.

Klappt alles mit den Formalitäten, dann läuft der Verteidiger am Freitag, 24. Januar, im Auswärtsspiel gegen den EV Füssen (19.30 Uhr) auf. Am Sonntag, 26. Januar, haben die Peitinger dann das nächste Derby zu absolvieren, dann gastiert der SC Riessersee im ECP-Stadion (18 Uhr). Schmid, wohnhaft in Obersöchering und im Nachwuchs beim TSV Peißenberg aktiv, sei ein Spieler, „der solide arbeitet und einen sicheren ersten Pass spielt“, sagt Teammanager Gordon Borberg. Er ist froh, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat. „In unserer Situation ist es ja schon fast wurscht, ob der Zugang ein Verteidiger oder ein Stürmer ist“, so Borberg mit einem Schmunzeln. Von Deggendorfer Seite „ist es ganz unkompliziert gelaufen“, lobt Borberg den Liga-Rivalen. 

EC Peiting: Milan Kostourek „ist für uns kein Thema“

In Oberliga-Kreisen wurde in diesen Tagen gemutmaßt, dass Milan Kostourek wieder zum ECP stoßen könnte. Der Nord-Oberligist Erfurt gab unter der Woche bekannt, dass der Vertrag mit dem tschechischen Stürmer aufgelöst wurde. Darauf angesprochen, sagen sowohl Borberg als auch ECP-Coach Sebastian Buchwieser: „Milan ist für uns kein Thema.“ Es sei absehbar, dass bei Peiting wieder alle Ausländer spielen. Ein vierter Kontingentspieler „wäre des Guten zu viel“, so Borberg. Und Kostourek nur für ein paar Spiele zu holen, „damit hätten wir ihm keinen Gefallen getan“. Kostourek wird, so hieß es gestern Abend, mit Höchstadt in Verbindung gebracht.

EC Peiting: Brad Miller startet einen Versuch

Im Spiel gegen Füssen wird nun Rückkehrer Anton Saal erstmals auflaufen. „Er hat sich im Training super präsentiert, er ist topfit“, sagt Coach Buchwieser. Allerdings wird der Ex-Kapitän noch Zeit brauchen, „um sich an das deutlich höhere Tempo zu gewöhnen“. Zudem startet Brad Miller einen Comeback-Versuch. Martin Mazanec wurde vorgestern an der Hand operiert, er gönnt sich dennoch keine Pause, läuft in den Trainingseinheiten zumindest übers Eis. „Das ist schon Wahnsinn, aber es zeigt: Die Jungs wollen“, sagt Borberg.

EC Peiting: In beiden Derbys Außenseiter

In den Partien gegen Füssen und Riessersee „ist jeweils der Gegner Favorit“, sagt Buchwieser. Füssen sei ein Team, dass „sehr hart forecheckt“. Spielt es der ECP aber geschickt, „dann können wir daraus auch Kapital schlagen“. In Füssen gelang zuletzt ein 3:2-Sieg. Ohnehin gelte für sein Team: „Wir müssen, wie zuletzt auch, clever spielen. Und jeder muss für den anderen arbeiten.“ Der SC Riessersee ist laut dem Coach immer schwer auszurechnen. Hat der Gegner Spieler des Kooperationspartners EHC Red Bull München wie Emil Quaas und Maximilian Daubner dabei, dann „ist er personell die stärkste Mannschaft in dieser Liga“. Doch auch der SCR verliert Spiele. „Das macht uns Hoffnung, dass wir auch etwas holen können“, sagt Buchwieser. 

Trotz Rückkehrer Saal und Zugang Schmid ist die personelle Lage weiter angespannt. da kommt es ungelegen, dass Youngster Markus Schweiger krank geworden ist und somit ausfällt. 

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