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EC Peiting trifft auf das Team der großen Namen

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Von: Roland Halmel

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Kann er heute Abend ins Tor? Hinter dem Einsatz von ECP-Torwart Florian Hechenrieder (links) steht aufgrund einer Erkältung noch ein Fragezeichen. Rechts ist Lukas Gohlke zu sehen.
Kann er heute Abend ins Tor? Hinter dem Einsatz von ECP-Torwart Florian Hechenrieder (links/hier im Spiel gegen Füssen) steht aufgrund einer Erkältung noch ein Fragezeichen. Rechts ist Lukas Gohlke zu sehen. © Holger Wieland

Weiter geht es für den EC Peiting in der Oberliga Süd: Am Freitagabend steht ein Heimspiel auf dem Programm - gegen ein Team, das mit aller macht in die DEL2 will und sich entsprechend verstärkt hat.

Peiting – Das Resultat war zwar knapp, es zeigte aber große Wirkung. Der 2:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen den EV Füssen sorgte beim EC Peiting für eine deutliche Stimmungsaufhellung. „Und er hat Selbstvertrauen gebracht“, ist ECP-Coach Anton Saal nach dem ersten Drei-Punkte-Gewinn in dieser Saison erleichtert. „Darauf dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen, es warten wieder schwere Aufgaben.“ Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) geht es zu Hause gegen den Deggendorfer SC, am Sonntag (18 Uhr) folgt das Spiel beim EV Lindau.

„Deggendorf hat große Namen im Team und ist klarer Favorit“, sagt der ECP-Coach vor dem Duell mit den Niederbayern, die im Sommer aufgerüstet haben. 15 neue Spieler verpflichtete der DSC, darunter den ehemaligen National-Goalie Timo Pielmeier. Wie groß die Ambitionen bei den Deggendorfern sind, wieder in die DEL2 zurückzukehren, unterstreicht auch die Aktion zuletzt: Nach der Verletzung von Kontingentstürmer Liam Blackburn wurde sofort ein Ersatz – der Tscheche Martin Podesva – geholt.

EC Peiting hat das Überzahlspiel trainiert

Die namhaften Spieler um Stürmerlegende Thomas Greilinger, der mit inzwischen 40 Jahren immer noch Topscorer des DSC ist, garantieren aber nicht automatisch Erfolg: So verloren die Niederbayern in Füssen mit 2:3. „Sie sind schlagbar, aber da muss bei uns alles passen“, macht Saal klar, dass er sein Team nicht chancenlos sieht. Dazu darf es aber nicht so in Ehrfurcht erstarren wie gegen Rosenheim. Auch das Überzahlspiel, bisher eine der großen Schwächen des ECP, sollte funktionieren. „Das haben wir am Donnerstag noch mal extra im Training geübt“, erklärt Saal. Personell gibt es noch zwei Wackelkandidaten: Maximilian Söll zwickt noch die Schulter und Torhüter Florian Hechenrieder ist erkältet und muss eventuell passen. „In Andy Magg haben wir aber einen guten Vertreter“, sagt der ECP-Trainer.

Ohne die U20-Junioren tritt der EC Peiting die Reise am Sonntag nach Lindau an. „Der EVL hatte zuletzt ein paar Ausfälle und wird auch nur mit drei Reihen spielen“, sieht Saal aber keinen großen Nachteil. Die Personalprobleme der „Islanders“ waren mit ein Grund dafür, warum es für sie bisher nicht recht lief. Am Sonntag gelang dem Team des Österreichers Stefan Wiedmaier mit einem 5:4 nach Verlängerung gegen Höchstadt der erste Sieg. Die Lindauer „stehen hinten, deshalb wird das ein harter Kampf, da müssen wir dagegenhalten“, sagt Saal. Dass dem ECP kein Spaziergang bevorsteht, ist spätestens seit der 4:6-Heimniederlage in der Vorbereitung gegen die „Islanders“ klar. In der Liga war der EVL dagegen in der vergangenen Oberliga Saison ein gern gesehener Gegner. Von den vier Vergleichen gewannen die Peitinger drei. Diese positive Bilanz möchten die Peitinger gerne ausbauen.

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