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Ein heißer Tanz erwartet den EC Peiting heute Abend im ersten Heimspiel der Meisterrunde gegen den EV Regensburg. 

Start in die Meisterrunde

ECP: Regensburg bringt „harten Hund“ mit

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Schwieriger geht’s kaum. Zum Start in die Meisterrunde reist der EC Peiting zu Spitzenreiter Landshut und empfängt heute Abend Regensburg. Die Eisbären kommen mit einem neuen Coach.

Peiting – Dieser Blitz-Transfer hat dem ECP zum Start in die Meisterrunde gerade noch gefehlt! Kurz vor dem ohnehin schon so schweren Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg (Fr., 19.30 Uhr) haben die Oberpfälzer Trainer Peppi Heiß (siehe Kasten) gefeuert und mit Igor Pavlov einen neuen starken Mann hinter der Bande installiert. ECP-Trainer Sebastian Buchwieser erfuhr vom Heiß-Rauswurf kurz vor der wöchentlichen Pressenkonferenz am Mittwoch.

Buchwieser: „Dass Regensburg mit einem neuen Coach zu uns kommt, macht es für uns natürlich schwieriger. Alle EVR-Spieler werden Vollgas geben, sich dem neuen Trainer präsentieren wollen. Man darf nicht vergessen, dass Regensburg topbesetzt ist, bisher deutlich unter seinen Möglichkeiten gespielt hat. “

Dass Raubein Pavlov die bisher sehr launenhaft auftretenden Eisbären-Stars ins Laufen bringen wird, ist sicher. Der Lette gilt in der Szene als disziplinierter Vertreter seiner Zunft und bezeichnet sich selbst als „harter Hund“.

Wie gefährlich werden die Eisbären für den ECP? Den Zahlen nach gar nicht. Gegen kein Top-8-Team haben die Peitinger haben die Peitinger häufiger gewonnen (3 Siege) und mehr Punkte (9) geholt.

Für Buchwieser – nach dem Trainerwechsel beim EVR – eine fast wertlose Statistik. „Wir werden am Freitag sicher eine andere Regensburger Mannschaft als zuletzt erleben“, sagt er. „Alle unsere Spieler müssen sich in Top-Form präsentieren, wenn wir etwas holen wollen. Mitläufer können wir uns am Wochenende nicht leisten.“

Das Gleiche gilt für das schwere Auswärtsspiel am Sonntag bei Spitzenreiter Landshut. „Das aktuell beste Team der Oberliga Süd“, sagt Buchwieser. Um den EVL, der 14 seiner vergangenen 16 Partien gewonnen hat, zu knacken, müssen die Peitinger vor allem Scheibenverluste in der neutralen Zone vermeiden. Das schnelle Umschaltspiel der Landshuter ist brandgefährlich, bereitete dem ECP schon in der Vergangenheit Probleme.

Trotz der schwierigen Partien wollen die Peitinger am Wochenende punkten, an den Top-4 dranbleiben. Das Heimrecht in den Playoffs (Rang 4) ist nämlich das ausgegebene Ziel für die nächsten Wochen.

Die Gegner am Wochenende

Eisbären Regensburg

Spielbeginn: an diesem Freitag um 19.30 Uhr in der Peitinger Eishalle

Zum Gegner: Die Star-besetzten Eisbären Regensburg haben eine schwache Hauptrunde hingelegt. Als Mitfavorit gestartet, schafften sie es nur auf Platz sieben. Die Konsequenz: Am Mittwoch wurde Coach Peppi Heiß (von August 2012 bis Januar 2014 Trainer beim EC Peiting) vor die Tür gesetzt. Als Nachfolger wurde Igor Pavlov vorgestellt. Der Lette, der schon in der DEL, der NLA und der KHL an der Bande stand, übernimmt zum zweiten Mal nach 2007 die Oberpfälzer und leitete bereits gestern das Training. Topscorer der Eisbären ist Nikola Gajovsky (64 Punkte).

EV Landshut

Spielbeginn: an diesem Sonntag um 18 Uhr im Stadion am Gutenbergweg in Landshut

Zum Gegner: Der EV Landshut ist das beste Team der Oberliga Süd. Am vergangenen Wochenende holte sich die Mannschaft von Trainer Axel Kammerer dank des Derbysieges gegen Rosenheim die Tabellenspitze und beendete die Hauptrunde mit einem Tor Vorsprung auf die Starbulls auf Platz eins. Eines der Erfolgsgeheimnisse der Niederbayern: die bombensichere Defensive. In 32 Partien kassierten sie nur 82 Gegentore. Nur Rosenheim (78) hat noch weniger Treffer kassiert. Topscorer des EVL ist Maximilian Forster (43 Punkte).

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