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Abgang: Peppi Heiß ist nicht mehr Trainer des EC Peiting.

Nachfolger steht schon fest - Umfrage

Paukenschlag: Peiting feuert Peppi Heiß

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Peiting - Paukenschlag am Mittwochabend: Der EC Peiting hat seinen Cheftrainer Peppi Heiß mit sofortiger Wirkung entlassen. Sein Nachfolger wechselt vom Eis an die Bande.

In einem ersten offiziellen Statement des Vereins heißt es, die Trennung sei notwendig gewesen, weil Heiß die Mannschaft nicht mehr erreicht habe. "Wir haben uns im Guten getrennt und bedanken uns für die tolle Zeit", sagt Pressesprecher Simon Fritzenschaft.

Auf der Suche nach einem Nachfolger ist der ECP auch schon fündig geworden - und das Ergebnis ist durchaus überraschend: John Sicinski, bisher Spieler beim ECP, übernimmt ab sofort die Aufgaben an der Bande. Sicinski, der zuletzt wegen Leistenproblemen pausieren musste, leitete am Mittwochabend bereits das Training. "Der Vorstand hat mich am Dienstag angerufen und gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Am Mittwoch haben wir dann noch einmal telefoniert und ich habe zugesagt. Für mich ist das eine Riesenchance", sagt der 39-Jährige. "Ich freu mich auf die Aufgabe."

Da Sicinski keine Trainerlizenz besitzt, hat der ECP eine Sondergenehmigung beim Deutschen Eishockey Bund (DEB) beantragt. "Damit kann ich bis Saisonende an der Bande stehen." Ob er dabei, wie Vorgänger Heiß, von Stefan Ihsen unterstützt wird, ist offen. "Er ist beruflich sehr eingespannt, aber ich werde mit ihm sprechen, ob er weitermachen möchte. Ich würde mich über seine Unterstützung freuen. Schließlich habe ich noch keine Erfahrung als Coach."  

tf

Lesen Sie hier den Kommentar von SN-Sportredakteur Thomas Fritzmeier zur Entlassung von Peppi Heiß. Die Sportredaktion auf Twitter: twitter.com/BaziSOG

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