Szene aus einem Eishockey-Oberligaspiel des EC Peiting mit Stürmer Thomas Heger.
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Saisonstart noch einmal verschoben: Ab 6. November soll es für Thomas Heger (blaues Trikot) und den EC Peiting in der Oberliga um Punkte gehen.

Eishockey: Oberliga-Start verschoben

Oberliga-Start verschoben: EC Peiting legt drei Wochen später los

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Die Eishockey-Oberliga startet nun später als geplant - Anfang November soll es losgehen. Darauf verständigten sich die Klubs und der DEB. Beim Spielmodus spielt auch die Bayernliga eine Rolle.

Peiting - Der Start in die Eishockey-Oberliga findet drei Wochen später als geplant statt. Statt am Freitag, 16. Oktober, soll es nun am Freitag, 6. November, in den Staffeln Süd und Nord losgehen. Das hat der Deutsche Eishockey-Bund am Donnerstagnachmittag in einer Videokonferenz mit Vertretern der Oberligisten beschlossen. Ein entsprechend neuer Spielplan wird erstellt.

Oberliga: Saisonstart am 6. November

„Damit haben wir schon gerechnet“, sagte ECP-Geschäftsführer Peter Gast. Aufgrund der jüngsten Verschiebungen und Entwicklungen sei der 16. Oktober nicht mehr haltbar gewesen. Die Vereine „brauchen eine gewisse Vorlaufzeit“. Dies schließt organisatorische Dinge wie unter anderem die Terminierung von Testspielen ein. Die DEL und die DEL2 fangen im November an, nun zieht die Oberliga nach. In einer Online-Umfrage hatten sich 75 Prozent der Oberligisten für den 6. November ausgesprochen. Gast sieht es positiv – auch mit Blick aufs Zuschauerinteresse: „Im November ist eher Eishockey-Wetter.“ Beim EC Peiting sind bis zum Start noch diverse Vorarbeiten zu erledigen, unter anderem müssen – wegen der Abstandsregeln – extra Umkleide-Container und ein WC-Wagen besorgt und herangeschafft werden. Durch die Verschiebung hat der Klub nun etwas mehr Zeit.

Oberliga: Verzahnung mit Bayernliga ist geplant

Die Süd-Vereine haben am Donnerstag auch ein Konzept für den Spielmodus erörtert. Endgültig festgezurrt werden soll es Anfang nächster Woche in einer eigenen Konferenz. Wichtigste Punkte: Gemeinsame Play-offs mit Süd- und Nord-Vereinen soll es heuer nicht geben. Ein Grund dafür sind nicht zuletzt die Zuschauerbeschränkungen. Weite Fahrten, wenig Besucher – für die Klubs ist das kein gangbarer Weg.

In der Südstaffel soll zunächst eine Einfachrunde gespielt werden. Die drei schlechtesten Teams gehen in eine Verzahnung mit der Bayernliga. An der Verzahnung mit der Spielklasse darunter „wollen wir festhalten“, sagt Gast. Die Duelle zwischen Oberligisten und Bayernligisten (zu der Spielklasse gehören die EA Schongau und der TSV Peißenberg) sorgten in den vergangenen Jahren für Abwechslung. Die besten zehn Mannschaften der Oberliga Süd spielen noch einmal eine Einfachrunde, in der die acht Teams für die Play-offs ermittelt werden. In den Entscheidungsspielen wird dann der Süd-Meister ermittelt. Am Ende sollen der Süd- und der Nord-Meister den Aufsteiger in die DEL2 ausspielen.

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