ARD stellt „Lindenstraße“ ein

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Mann des Abends: Florian Stauder traf beim Heimsieg gegen Wald kraiburg dreimal.

Arbeitssieg für Peiting

Stauder schießt ECP zum Sieg

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Pflicht erfüllt – mehr aber auch nicht! Der EC Peiting hat gegen den Vorletzten aus Waldkraiburg viel Mühe, rettet aber den Dreier. Mann des Abends: Florian Stauder, der dreimal trifft.

Peiting – Sebastian Buchwieser hielt Wort. Der Trainer des EC Peiting hatte nach den zuletzt schwachen Leistungen einige Umstellungen angekündigt. Und die gab es auch. Beim mühevollen 6:5-Erfolg der Peitinger gegen den Vorletzten aus Waldkraiburg fand sich kaum ein Spieler in seiner angestammten Reihe wieder. Unter anderem lief Dominic Krabbat in der dritten Angriffs-Formation auf, Anton Saal stürmte gemeinsam mit SCR-Leihgabe Philipp Wachter und Milan Kostourek. Martin Andrä durfte mit Ty Morris und Florian Stauder ran.

Die Partie ist nicht hochklassig, aber überraschend spannend. Der ECP, der nur 14 Feldspieler aufbieten kann, zunächst überlegen, hat einige dicke Chancen. In der siebten Minute liegt die Scheibe plötzlich im Tor – und niemand hat’s gesehen. Nur Torschütze Brad Miller jubelt. Der Rest – Spieler und Schiedsrichter – geht auf Pucksuche. EHC-Keeper Korbinian Sertl glaubt, die Scheibe steckt irgendwo in seiner Ausrüstung. Falsch! Das Ding ist drin, liegt unter einem kleinen Schneehaufen im Kasten. Wie der da hingekommen ist, weiß nur Miller. Egal. 1:0 für den ECP.

Sertl macht seinen Fehler anschließend doppelt wieder gut. Er hält überragend gegen Lukas Gohlke (12.) und entschärft einen Penalty von Martin Andrä (14.).

Von Waldkraiburg ist nichts zu sehen. Die Löwen sind immer ersten Drittel nur zahme Kätzchen. Ein Tor gelingt ihnen trotzdem. Im Powerplay trifft Michal Guft-Sokolov (18.) zum 1:1.

Florian Stauder schießt den ECP im zweiten Abschnitt wieder in Front. Der Angreifer stellt per Doppelpack (27./39.) auf 3:1. Als Dominic Krabbat früh im Schlussdrittel das 4:1 (43.) nachlegt, scheint die Partie entschieden.

Doch freiwillig lassen sich Löwen nicht bändigen. Waldkraiburg wehrt sich. Und ist erfolgreich. Auch weil die Peitinger leichtsinnig werden. Zweimal bringen sie die Scheibe nicht aus der eigenen Zone, zweimal beißt Löwen-Angreifer Tomas Rousek (44./46.) zu. Nur noch 4:3 aus Sicht des ECP.

ECP-Coach Buchwieser, reagiert sofort, nimmt eine Auszeit. Seine Ansprache wirkt. Und wie! Stauder, mit seinem dritten Tor, und Krabbat (beide 49.) stellen binnen 16 Sekunden den alten Abstand wieder her.

Partie entschieden? Von wegen! Waldkraiburg stemmt sich mit aller Kraft gegen die Pleite, kommt wieder heran. Brent Norris (57.) und Lukas Wagner (60.) verkürzen auf 5:6. In den letzten Sekunden retten die Peitinger knappen Vorsprung über die Zeit, holen so drei mühevolle Punkte.

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