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Bereit, im Derby alles zu geben: Anton Saal (2.v.r.) und die Spieler des EC Peiting treffen zweimal hintereinander auf den SC Riessersee. Das erste Duell gewann Pe iting in der Overtime, im zweiten Spiel (siehe Foto) siegte der SCR mit 3:2.

Eishockey Oberliga Süd

Derbyknaller im Doppelpack zwischen dem EC Peiting und dem SC Riessersee

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Mehr Derby an einem Wochenende geht nicht: Der EC Peiting trifft gleich zweimal hintereinander auf den SC Riessersee – am Freitag zuhause und am Sonntag auswärts. ECP-Coach Sebastian Buchwieser hat deswegen weniger Stress als sonst.

Peiting – Es ist ein kleiner Vorgeschmack auf die Play-offs: Zweimal binnen zweier Tage geht es für den EC Peiting gegen das selbe Team. Für ihn als Trainer „ist das ganz gut“, sagt ECP-Coach Sebastian Buchwieser. „Du kannst dich voll und ganz auf einen Gegner vorbereiten.“ Der hat es allerdings in sich: es ist der SC Riessersee. Und das ist schon etwas anderes, „als wenn du zweimal gegen Höchstadt spielst“, sagt Co-Trainer Markus Keppeler. „Da könnte es speziell im zweiten Spiel schon hitziger werden.“ Im jüngsten Aufeinandertreffen vor vier Wochen (Peiting verlor mit 2:3) ging es schon hoch her. Das Geschehen damals „spielt jetzt keine Rolle mehr“, so Buchwieser.

Duelle mit dem SC Riessersee – dort hat Buchwieser seine komplette Nachwuchszeit verbracht – „sind besondere Spiele. Da brauchen wir uns nichts vorzulügen“. Gut also, dass die Peitinger sportlich mit Siegen über Höchstadt (5:3) und Lindau (4:0) wieder in die Spur zurückgefunden haben. Riessersee, gibt Buchwieser zu bedenken, „ist allerdings ein anderes Kaliber“. Der Gegner habe „eine Profi-Mannschaft, die auch unter professionellen Bedingungen trainiert“. Um gegen den SCR etwas zu holen, müssten die Spieler das Tempo hochhalten, die Scheibe schnell nach vorn bringen, sich im eigenen Drittel bei Zweikämpfen unterstützen. „Du musst vor allem im Kopf schnell sein“, sagt Buchwieser. Allein vom Läuferischen her ist Riessersee „in dieser Liga Extra-Klasse“, so der ECP-Coach.

Was den Kader betrifft, ist Buchwieser froh, dass in Wayne Lucas (22/kam vom ERC Sonthofen) ein Verteidiger verpflichtet werden konnte. Von dem neuen Mann dürfe man jetzt aber keine Wunderdinge erwarten, so Co-Trainer Keppeler. Immerhin: Dank des Neuzugangs stehen dem ECP für die Derbys fünf etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Ansonsten wären es nur vier gewesen, da Alexander Winkler gegen Lindau eine Spieldauerstrafe kassiert hat. So schlimm die Personallage auch geworden wäre, eines stand fest: „Weder der Trainer, noch der Co-Trainer, noch der technische Leiter (Gordon Borberg, d. Red.) wären aufs Eis gegangen“, sagt der Coach mit Augenzwinkern. Mit wem Neuzugang Lucas ein Verteidiger-Duo bilden wird, wird Buchwieser erst noch entscheiden. Sicher ist, dass Thomas Heger ebenfalls in der Defensive spielen wird.

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