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Eng und umkämpft sind immer die Begegnungen zwischen dem EC Peiting (rot) und den Selber Wölfen. Nach den zwei hohen Pleiten zuletzt fordert ECP-Coach Sebastian Buchwieser von seinem Team eine klare Leistungssteigerung. 

Eishockey: Oberliga Süd

EC Peiting: Buchwieser fordert Reaktion der Spieler

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Die zweite hohe Niederlage in kurzer Zeit (2:7 gegen Landshut, 3:8 in Deggendorf) hat Peitings Trainer Sebastian Buchwieser ziemlich gewurmt. Auf der Zielgeraden der Hauptrunde fordert er von seiner Mannschaft in den Spielen heute zuhause gegen Memmingen und am Sonntag in Selb daher eine entsprechende Reaktion.

Peiting – Die 3:8-Niederlage unter der Woche in Deggendorf hat Sebastian Buchwieser schon zugesetzt. „Ich bin schon ein bissl sauer, zwei hohe Klatschen auswärts kassiert zu haben“, sagt der Trainer des Eishockey-Oberligisten EC Peiting. Und das gerade auf der Zielgeraden der Hauptrunde, bei noch vier ausstehenden Begegnungen und derzeit fünf Punkten Rückstand auf den anvisierten vierten Platz, der das Heimrecht zu den Playoffs sowie zum vielleicht entscheidenden fünften Spiel bedeuten würde.

Die Analyse der Deggendorf-Klatsche hat Buchwieser schon vorgenommen: „Gut, die beiden ersten Tore waren vielleicht etwas unglücklich, aber dann haben wir unser Spiel zu kompliziert gemacht, den Kopf verloren und uns an nichts mehr gehalten, was wir uns vorgenommen haben“, so der ECP-Coach. „Denn Deggendorf war an diesem Tag definitiv schlagbar.“

Mit beigetragen zu Buchwiesers Frust hat im Deggendorf-Spiel die Leistung des Schiedsrichters: „Das ist schon bitter, wenn wir zum dritten Mal in dieser Saison ein Tor gegen uns bekommen, obwohl der Schiedsrichter vorher schon abgepfiffen hat“, so der ECP-Trainer. „Und es geht auch nicht, dass ein klarer Check mit dem Ellbogen gegen den Kopf von Phillipp Wachter ohne Strafe bleibt.“

Aus all’ den Gründen fordert der ECP-Trainer von seiner Mannschaft eine entsprechende Reaktion heute Abend gegen Memmingen: „In Memmingen waren wir zu Spielbeginn nicht bereit, haben uns von den Zuschauern und dem Schiedsrichter ablenken lassen und lagen deswegen früh mit 0:2 hinten“, erinnert Buchwieser. „Das darf uns nicht wieder passieren.“

Keinen Deut leichter wird die Aufgabe am Sonntag: „In Selb, gegen diese eingespielte und erfahrene Mannschaft, das wird schon ein ganz hartes Stück Arbeit, glaubt Buchwieser. Aber der ECP-Coach ist zuversichtlich: „Wir müssen 60 Minuten lang als Team zusammenarbeiten, einfacher spielen und uns an unser System halten“, fordert Buchwieser. Er will mit seinen vielen jungen Spielern mit vier Reihen spielen und und hofft auf konditionelle Vorteile.

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