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Drin ist die Scheibe im Peitinger Kasten. In dieser Szene erzielt Ales Jirik das 4:0 für den Deggendorfer SC. 

Eishockey: Oberliga Süd

EC Peiting diesmal ohne Chance in Deggendorf

Dienstagabend, 20 Uhr, Eisstadion Deggendorf: Für die Spieler des ECP Peiting war diese Partie ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Coach John Sicinski – mit dem besseren Ende für die Hausherren.

Deggendorf – Im ersten Drittel übersteht der ECP von Coach Sebastian Buchwieser zunächst eine Unterzahl unbeschadet und hat seinerseits die erste Chance: Doch den Schuss von Milan Kostourek kann DSC-Keeper Cody Brenner parieren (5.). In der siebten Minute kann jedoch Ales Jirik unbedrängt einen Schuss von der blauen Linie zur Deggendorfer Führung abfeuern. Die baut Andrew Schembri in der 14. Minute auf 2:0 aus, als nach einem Schuss auf Hechenrieder kein ECP-Verteidiger zur Stelle ist und Schembri abstauben kann.

In Durchgang zwei bleibt die Partie intensiv, körperbetont und zum Teil auch nicklig und hitzig. Und es geht läuft weiter schlecht für den EC Peiting: Kyle Gibbons trifft kurz nach Wiederanpfiff zum 3:0 für die Hausherren. Dem lässt Ales Jirik mit seinem zweiten Treffer knapp eine Minute später das 4:0 für Deggendorf folgen. Als zwei Peitinger in der 29. Minute auf der Strafbank sitzen, bestraft das Dimitri Litesov mit dem fünften Treffer der Gastgeber. Bei den Gästen scheint zu diesem Zeitpunkt die Luft raus zu sein.

Ein Lebenszeichen geben die Peitinger, als Phillipp Wachter in der 34. Minute den ersten Treffer des ECP erzielt. Aber postwendend bekommen die Gäste durch Curtis Leinweber das 6:1 eingeschenkt. Kurz vor der zweiten Sirene verkürzt Ty Morris auf den 2:6-Pausenstand für den ECP, der in der Offensive auffallend schwach und relativ chancenlos wirkt.

Aber die Mannschaft von Sebastian Buchwieser zeigt Charakter, bemüht sich auch im Schlussabschnitt, das Ergebnis zu verbessern. Simon Maier verkürzt auf 3:6 (44.), Schembri stellt aber den alten Abstand wieder her (52.), und Gibbons erhöht auf 8:3 (54.).

Die Niederlage ist natürlich ein herber Rückschlag für das Buchwieser-Team im Kampf um den anvisierten vierten Tabellenplatz.
Roland Rappel/Jochen Schröder 

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