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Kapitän und Leitfigur: Anton Saal bleibt noch eine Spielzeit beim EC Peiting. Es wird seine zehnte. Danach hängt er seine Schlittschuhe an den Nagel. 

Anton Saal verlängert und kündigt Rücktritt an

Letzte Runde für den Kapitän

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Der wichtigste Mann bleibt: Anton Saal hat seinen Vertrag beim EC Peiting verlängert. Gleichzeitig kündigte er seinen Abschied an.

Peiting – Die Hängepartie ist beendet. Anton Saal hat eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Endlich! Wie der EC Peiting am Mittwoch verkündete, bleibt der Kapitän dem ECP treu. Saal verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr. Eine Nachricht, die Fans und Verantwortliche des Oberligisten gleichermaßen aufatmen lassen dürfte. Saal ist seit Jahren der wichtigste Spieler im Team – und eigentlich unersetzlich. „Wir freuen uns sehr, dass er noch eine Spielzeit bleibt“, sagt ECP-Teammanager Gordon Borberg.

Nach der vergangenen Spielzeit hatte sich der 32-Jährige etwas Bedenkzeit erbeten, die Verantwortlichen zittern lassen. Er wollte erst mit seiner Familie (Saal hat zwei kleine Kinder, die Red.) sprechen, abklären, ob sich seine Eishockey-Karriere mit seinem Job als Landwirt auf dem heimischen Hof weiter verbinden lässt. Nun gab’s das Okay vom Familienrat – und damit ein Ja für den ECP. „Es ist ganz einfach so, dass die Männer beim ECP nicht nur meine Mannschaftskollegen sind, sondern auch meine Freunde. Es ist ein guter Haufen. Letztendlich war auch wichtig, dass fast alle Spieler bleiben. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich nicht verlängert“, sagt der Bad Bayersoier. „Ich freue mich riesig auf die Saison.“

Die nächste Spielzeit wird für Saal gleichzeitig zur Abschiedstour. Im Zuge seiner Vertragsverlängerung hat er sein Karriereende angekündigt. „Nach dieser Spielzeit ist für mich als Aktiver definitiv Schluss. Ich möchte das auch gleich offen sagen, damit Verein und Fans wissen, woran sie sind.“ Eine weitere Hängepartie im kommenden Sommer ist damit ausgeschlossen.

Eine Ansage, die die Verantwortlichen sicher nicht gerne hören. Ihnen aber gleichzeitig extrem hilft. So bleibt Teammanager Gordon Borberg genug Zeit, um einen geeigneten Ersatz zu finden. „Wir haben großes Verständnis für seine Entscheidung, kommendes Jahr aufzuhören. Und sind dankbar, dass er uns frühzeitig informiert hat“, sagt Borberg. „Denn Spieler seiner menschlichen und sportlichen Qualität zu finden, das wird für uns kein leichtes Unterfangen.“ Eigentlich ist es fast unmöglich.

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