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Gewühl vor dem Peitinger Tor: Alleine im ersten Drittel bekamen die Zuschauer in Selb schon fünf Tore und unzählige Chancen mehr zu sehen. Peiting spielte stark, hatte kein Torglück und verlor zu hoch. 

Eishockey: Oberliga Süd, Meisterrunde

Peiting spielt in Selb stark und verliert zu hoch

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Schon wieder die Selber Wölfe: Nach dem 4:1-Heimerfolg hat Eishockey-Oberligist EC Peiting im zweiten Aufeinandertreffen mit Selb in der Meisterrunde innerhalb von einer Woche eine bittere Pleite.

Selb/Peiting – So hatten sich das die Peitinger um Coach Sebastian Buchwieser nicht vorgestellt: Nach einem harmlosen Schuss von Selbs Leon Kremer rutscht ECP-Goalie Florian Hechenrieder die Scheibe durch die Beine (2.). Wenige Sekunden später kann Hechenrieder einen Selber Schuss von der blauen Linie zwar zur Seite abwehren – aber genau auf den Schläger von Dominik Kolb: 0:2 nach drei Minuten. Für Peiting hatten bis dahin Ty Morris und Simon Maier zwei gute Schusschancen.

Aber: Der ECP schlägt zurück: In Unterzahl erobert Morris die Scheibe, wird aber beim Abschluss behindert. Den folgenden Penalty versenkt Morris dann souverän. Im Gegenzug erhöht Kyle Piwowarczyk jedoch auf 3:1 für Selb (8.) in einem munteren und ansehnlichen Spiel mit Chancen fast im Sekundentakt auf beiden Seiten.

Peiting kommt immer besser ins Spiel, und mit einem tollen Tor nach super Solo bringt Florian Stauder sein Team kurz vor der ersten Pause auf 2:3 heran (17.).

Ins zweite Drittel starten die Peitinger in Unterzahl, überstehen diese aber unbeschadet. Die Peitinger sind besser und druckvoller als im ersten Drittel, können beste Chancen von Fabian Dietz und Milan Kostourek zunächst aber nicht nutzen.

Das Buchweiser-Team steht höher, stört die Selber früher im Spielaufbau und ist läuferisch stark. Was fehlt ist zu diesem Zeitpunkt halt nur der mittlerweile verdiente Ausgleich.

Mitte des zweiten Durchgangs bringen sich die Peitinger selber in Gefahr, weil sie zum vierten Mal in diesem Spiel in Unterzahl geraten. Durch gutes Defensivverhalten und starke Paraden von Goalie Hechenrieder steht es so aber immer noch 2:3 aus Peitinger Sicht. Kurz vor Drittelende können die Peitinger ihre erste Überzahl nicht nutzen. So geht es mit 2:3 auch in die zweite Pause.

Die Peitinger kämpfen und mühen sich auch zu Beginn des dritten Durchgangs. Und Goalie Hechenrieder muss wieder all sein Können aufbieten, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Es ist weiterhin ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel, in dem sich die Teams manchmal ein wenig neutralisieren. Die besten Chancen auf Peitinger Seite haben Florian Stauder und Ty Morris, es fehlen aber die entscheidenden Zentimeter und Schussglück.

Zum Ende der Partie hin bleiben die stark ersatzgeschwächten Peitinger am Drücker, lassen hinten nicht viel zu, haben vorne Chancen für zwei Spiele, ein Tor will ihnen aber nicht gelingen. Aber auch Selb bleibt brandgefährlich.

Und es kommt, wie es kommen muss: Der ECP kassiert durch Jared Mudryk und Herbert Geisberger zwei bittere Konter-Gegentore, nimmt Goalie Hechenrieder vom Eis und kassiert postwendend den 2:6-Schlusstreffer. Ein Ergebnis, das drei Tore zu hoch ausfällt.

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