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Bereits in der zweiten Minute kassieren die Peitinger das erste Gegentor: In Überzahl hat Hannovers Sebastian Lehmann (nicht im Bild) abgezogen, und ECP-Goalie Florian Hechenrieder hat keine Chance.

Eishockey: Oberliga Süd, Playoff-Achtelfinale

EC Peiting: Starkes Schlussdrittel reicht in Hannover nicht aus

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Spiel drei im Playoff-Achtelfinale der Eishockey-Oberliga: In dem musste der EC Peiting am Dienstagabend zum zweiten Mal bei den Hannover Scorpions antreten.

Hannover/Peiting – Ohne drei müssen die Peitinger in Hannover spielen: Lukas Gohlke fehlt gesperrt, Phillip Wachter und Christoph Frankenberg sind für den SC Riessersee im DEL2-Playoff im Einsatz. Bei den Scorpions fehlt neben zwei verletzten Spielern vor allem Sean Fischer. Er hat nach einem bösen Foul an Fabian Weyrich beim Spiel in Peiting eine Drei-Spiele-Sperre erhalten, gegen die die Hannoveraner jedoch Einspruch eingelegt haben.

Das Spiel beginnt wie die beiden bisherigen feurig: Bereits nach 22 Sekunden gibt es die erste Strafzeit: Als Andreas Feuerecker beim ECP auf der Strafbank sitzt, spielen die Scorpions die Überzahl gut aus, und Sebastian Lehmann trifft zum 1:0 (2.).

Der ECP fängt sich recht schnell, und Anton Saal vergibt die Chance zum frühen Ausgleich (5.). Auf der Gegenseite zeigt sich Florian Hechenrieder im ECP-Kasten wieder als Hexer, reagiert bei zwei Kontern der Hausherren sensationell.

Das Team von Coach Sebastian Buchwieser befreit sich immer mehr vom Druck der Hausherren, nur ein Tor will den Gästen zunächst nicht gelingen – auch nicht in der ersten Überzahl. Wieder komplett, kassiert der ECP ein Konter-Gegentor von Andrej Strakhov (15.) zum 0:2.

Nur wenige Sekunden später hat Milan Kostourek eine 100-prozentige Chance zum Ausgleich: Er fährt allein auf Hannovers Goalie Björn Linda zu, schießt diesem die Scheibe jedoch genau auf die Schoner. So müssen die Peitinger mit einem 0:2-Rückstand in die erste Pause gehen.

Nach Wiederanpfiff spielen die Peitinger vielversprechend, aber der glücklos erscheinende Milan Kostourek scheitert erneut (22.). Der ECP ist nach dieser Möglichkeit zu weit aufgerückt und kassiert erneut ein Konter-Gegentor, diesmal heißt der Torschütze Christoph Koziol (23.).

Mit einer übertriebenen schauspielerischen Einlage provoziert Hannovers Dennis Schütt eine 2+2-Strafe gegen Andreas Feuerecker, doch der ECP steht in Unterzahl wie in der gesamten Saison sehr gut und übersteht diese vier Minute ohne weiteres Gegentor. Die Peitinger laufen viel und geben alles, nur die Effektivität fehlt, vor allem Milan Kostourek agiert unglücklich. Ob dem Buchwieser-Team die lange Busreise noch in den Knochen hängt? Etwas frustriert gehen die Peitinger in die zweite Pause.

Mit einem Paukenschlag und ganz anderer Körpersprache starten die Peitinger ins Schlussdrittel: Ty Morris trifft nach 46 Sekunden auf Zuspiel von Brad Miller zum 1:3-Anschlusstreffer. Anschließend übersteht der ECP eine Unterzahl unbeschadet.

In diesem letzten Drittel präsentiert sich ganz anders als in den 40 Minuten zuvor. Aber: Die Leistungssteigerung wird nicht belohnt. In der 51. Minute schlenzen die Hannoveraner die Scheibe eigentlich ungefährlich vors Peitinger Tor, aber Patrick Schmid kann den Schläger hinhalten und erzielt das bittere 1:4 aus Peitinger Sicht. In Unterzahl kommen die Peitinger durch Andreas Feuerecker auf 2:4 heran (56.). Buchwieser nimmt den Goalie vom Eis, versucht alles.

Zwei Minuten vor Schluss eine strittige Szene nach einem Foul an Kostourek, denn die Schiedsrichter geben keine Strafe gegen Hannover. 80 Sekunden vor Schluss Penalty für Peiting nach Foul an Kostourek. Doch der vergibt.

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