Thüringen plant riskante Corona-Wende: Bayern reagiert „entsetzt“ - doch jetzt zieht weiteres Bundesland nach

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Vor dem Tor immer eine Gefahr: Manfred Eichberger (rechts) gelang beim 3:5 gegen den EC Bad Tölz der dritte Treffer für den EC Peiting. foto: df

Der ECP erneut gegen Bad Tölz unterlegen

Peiting - Auch im zweiten Testspiel des EC Peiting gegen den Liga-Konkurrenten aus Bad Tölz beklagten die Eishockey-Cracks von Trainer Leos Sulak eine Niederlage. Mit 3:5 (2:3, 0:1, 1:1) hatten die Peitinger das Nachsehen, noch bevor es am kommenden Sonntag erneut gegen die Tölzer Löwen geht. Dann aber um Oberliga-Punkte.

In einem waren sich die Trainer Leos Sulak vom ECP und der Bad Tölzer Teamchef Florian Funk einig: „Das war nur ein Vorbereitungsspiel, da ist noch nicht alles so gelaufen, wie wir uns das in der Punktrunde vorstellen.“ Die Zusammenstellungen sitzen offensichtlich noch nicht, und vor allem für den Peitinger Teamchef gibt es noch viel zu tun.

„Wir müssen uns in allen Bereichen steigern“, legte Leos Sulak seinen Kufenflitzern ans Herz und brachte die Zeit der Vorbereitung in Anrechnung. „Die Bad Tölzer sind schon länger auf dem Eis. Aber erst in der Punktrunde werden wir sehen, wo wir stehen.“ Die Mängel wurden bei den Gastgebern vor allem in der Defensive offenbar. „Da müssen wir uns noch steigern“, gestand Sulak und nahm auch seinen Angriff nicht in Schutz. „Wir haben uns zu wenig Chancen rausgespielt, und die hätten wir auch mehr nutzen müssen.“

Bilder vom Vorbereitungsspiel ECP gegen EC Bad Tölz

Bilder: Peiting unterliegt Tölzer Löwen

Kollege Funk von der anderen Fraktion bemängelte in seiner Mannschaft den fehlenden Biss und den Körpereinsatz. „Das war noch zu wenig, und erst später sind wir ins Spiel gekommen.“ Ein deutliches Mehr an Chancen der Tölzer bestätigen die Schussversuche auf die gegnerischen Tore. Die fielen mit 12:11, 15:4 und 17:9 klar für die Isarwinkler aus. „In der Abwehr haben uns die Peitinger einige Chancen erlaubt, aber die haben wir viel zu wenig genutzt“, so ECT-Trainer Florian Funk.

Letztlich war es auch Torsteher Florian Hechenrieder, der noch für ein einigermaßen versöhnliches Ergebnis sorgte. Es hätte nämlich auch schlimmer kommen können. Nur in den ersten zehn Minuten spielten die Peitinger in der insgesamt doch recht flotten Partie überlegen. Vielleicht sind auch die Tore zur 2:0-Führung zu schnell gefallen. Nach 57 Sekunden bombte Gordon Borberg ein, in der siebten Minute Verteidiger-Kollege Thomas Zeck. Nach zehn Minuten kamen die Bad Tölzer aber auf Betriebstemperatur. Begünstigt durch Leichtsinnsfehler bei den Gastgebern, die in der Defensive nicht sicher spielten, glichen Christian Urban (8.) und Florian Strobl (12.) aus. Yanick Dube (17.) sorgte für einen Peitinger Rückstand, und Franz Mangold, der im ersten Durchgang von Peitings Teamarzt Dieter Grünewald noch mit drei Stichen genäht wurde, bedankte sich mit dem 2:4 (39.)

Nur kurz spielten die Peitinger nach dem 3:4 (47.) durch Manfred Echberger überlegen. Es war nur ein Strohfeuer. Denn alsbald übernahmen wieder die Gäste das Kommando und schlugen mit dem fünften Treffer zu. Eichberger hatte bei einer Strafzeit noch nicht richtig Platz genommen, da durfte er wieder aufs Eis. Denn Johannes Sedlmayr schlug mit dem fünften Treffer (52.) für die Bad Tölzer zu. Den Vorsprung brachten die Gäste sicher nach Hause, nachdem der Einsatz in der Schlussphase nicht mehr groß war. df

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