Auf der Ligentagung der Staffel Süd in Rosenheim haben die Klubverantwortlichen erfahren, dass alle die Lizenz für die kommende Saison erhalten haben, darunter auch Peter Gast vom EC Peiting (4. von rechts).
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Erfreuliche Nachrichten: Auf der Ligentagung der Staffel Süd in Rosenheim haben die Klubverantwortlichen erfahren, dass alle die Lizenz für die kommende Saison erhalten haben, darunter auch Peter Gast vom EC Peiting (4. von rechts).

Eishockey: Oberliga-Saison 2021/22 wirft ihre Schatten voraus

EC Peiting erhält Lizenz ohne Auflagen

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Es war eine komplizierte Saison, doch die ist abgehakt. Der EC Peiting blickt zuversichtlich in die kommende Oberliga-Spielzeit.

Peiting – Alle 26 antragstellenden Vereine, darunter also auch der EC Peiting, haben die Zulassung für die Oberliga-Saison 2021/22 erhalten. Das wurde bei den Ligentagungen der Oberligen Nord in Hannover und Süd in Rosenheim bekannt. Drei Vereine erhielten ihre Zulassung mit Auflagen, die vor beziehungsweise während der Saison erfüllt werden müssen. „Wir sind nicht dabei, wir haben wie immer die Lizenz ohne Probleme erhalten“, berichtete Geschäftsführer Peter Gast, der die Peitinger bei der ersten Präsenzsitzung seit langer Zeit vertrat. „Es war schön, endlich mal wieder persönlich mit allen zu reden und nicht am Bildschirm“, freute sich Gast nach dem aus seiner Sicht guten und ausführlichen Austausch.

Eishockey: In der Saison 2021/22 spielen zwölf Mannschaften in der Oberliga Süd

Einzig neues Team in der dritthöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse sind die Moskitos Essen, die vor der vergangenen Saison aus finanziellen Gründen den Rückzug in die Regionalliga angetreten hatten und jetzt wieder eine Klasse höher spielen werden. „Wir freuen uns, allen bisherigen 25 Oberliga-Vereinen die Zulassung für die neue Saison 21/22 aussprechen zu können. Auch möchten wir die Moskitos Essen nach einem Jahr der Abstinenz zurück in der gewohnten Oberliga Nord begrüßen. Hier zeigt sich, dass die Oberliga weiterhin eine wichtige Schnittstelle zu den Landesverbänden ist und wir generell immer sehr froh sind, wenn Vereine den Sprung in den Profibereich wohlüberlegt wagen“, erklärte Markus Schubert, beim Deutschen Eishockeybund (DEB) zuständiger Funktionär für den Spielbetrieb. Somit weist die Oberliga Nord in der kommenden Spielzeit eine Stärke von 14 Klubs auf, während in der Oberliga Süd aktuell zwölf Teams spielen werden. Formal haben auch Selber Wölfe, die als Oberliga-Meister in die DEL2 aufsteigen können, dort aber erst noch lizenziert werden müssen, eine Meldung für den Oberliga-Spielbetrieb abgegeben.

Eishockey: Ohne staatliche Hilfe wäre die vergangene Oberliga-Saison nicht zu stemmen gewesen

Bei der Saisonbilanz wurde deutlich, dass die Spielzeit 2020/21 ohne staatliche Unterstützung durch die Corona-Hilfen nicht durchführbar gewesen wäre. Den Oberligisten gebühre ein Lob, „wie sie sich durch diese schwierige Krisensituation in der letzten Saison gekämpft haben“ sagte DEB-Generalsekretär Claus Gröbner. Die Vereine hätten es trotz der widrigen Umstände zudem geschafft, die nächsten Schritte in Richtung einer weiteren Professionalisierung zu gehen.

Eishockey: Saison in der Oberliga Süd startet am 8. Oktober

Gleichzeitig warfen Verband und Vereine den Blick nach vorn. Der Saisonstart im Norden ist für den 24. September angesetzt, die Süd-Staffel beginnt die Spielzeit am 8. Oktober. Einen Tag vorher wird bei einer ausgewählten Partie die Saisoneröffnung gefeiert. In beiden Ligen wird den Play-offs eine Doppelrunde (52 Spiele Nord/ 44 Spiele Süd) vorausgehen. „Wir bekommen jetzt von Ligenleiter Schubert einen Spielplanentwurf, den wir prüfen sollen“, berichtete ECP-Geschäftsführer Gast. Bis Ende Juli soll dann der offizielle Spielplan vorliegen.

Eishockey: Peitings Geschäftsführer Peter Gast hofft auf Spiele wieder vor Publikum

Derzeit laufen Überlegungen, ob in der kommenden Saison bei den Schiedsrichtern eventuell in einem Vier-Mann-System gespielt wird. „Dazu wird es demnächst noch eine Online-Konferenz geben“, erklärte Gast, der zuversichtlich ist, dass die neue Spielzeit wie auch die vergangene finanziell für die Vereine ohne Probleme zu bewältigen sei. „Die Corona-Hilfen wurden ja bis 31. Dezember verlängert, wobei wir alle hoffen, dass wir sie nicht brauchen und wir ganz normal vor Publikum spielen können“, so Gast.

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