Noch einmal gegen die Wölfe aus Selb: Die Abwehr um Kapitän Gordon Borberg (rechts) muss auf der Hut sein und darf sich bei Kontern nicht überrumpeln lassen. foto: df

Der ECP gegen Selb wieder mit Topscorer Dibelka

Peiting - Die nächste Zweier-Runde könnte Peitings Eishockey-Cracks in der Oberliga Süd wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende bescheren. Die Selber Wölfe sind am heutigen Freitag um 19.30 Uhr in der heimischen Eisarena zu Gast, und am Sonntag spielt der Zweite um 18.30 Uhr beim Deggendorfer EC.

In den nächsten Spielen ist Lubor Dibelka wieder dabei. So weit die gute Nachricht, mit seinen Toren ist wieder zu rechnen. Der Top-Scorer meldete sich am Dienstag im Training zurück, und mit dem Tschechen steigen die Chancen. Josef Kottmair und Florian Bindl haben Untersuchungen vor sich, bei ihnen muss jetzt der Arzt entscheiden, und Klaus Müller fällt noch länger aus.

Selbstredend ist für Trainer Leos Sulak, dass keiner der Gegner unterschätzt wird. „Die haben alle gute Eishockeypieler in ihren Reihen, schlechte Mannschaften gibt es in der Liga nicht“, so seine Rede. „Die Selber spielen sehr gut nach vorne und gegen die müssen wir auf der Hut sein“, warnt Sulak. „Gegen die Mannschaft dürfen wir uns nicht auf die faule Haut legen“, ist er überzeugt, dass seine Cracks Gas geben und mit Einsatz und auch spielerisch überzeugen. Vor allem sollen die Gastgeber 1:2-Situationen bei Kontern des Gegners vermeiden.

Beide Kontrahenten stehen in der Tabelle wesentlich schlechter als der zweitplatzierte EC Peiting, und sowohl gegen Selb als auch gegen Deggendorf haben die Peitinger ihre bisherigen drei Spiele gewonnen. Gegen den Aufsteiger mit 3:0, 9:6 und 4:2, gegen den DEC mit 5:1, 2:1 und 6:1.

In Erinnerung ist vor allem das torreiche 9:6 gegen die Wölfe auf dem heimischen Eis, als die Gäste immer wieder nachlegten und der Peitinger Sieg erst mit dem Schlusspfiff sicher war. Zuletzt setzten die Selber den Tölzer Löwen mächtig zu, ehe sie mit 4:5 unterlagen.

Die Play-offs wollen die Selber Wölfe erreichen, dafür müssen sie noch viel tun. Doch entschieden wird das erst in der zweiten Runde.

Der tschechische Stürmer Martin Lamich ist mit 36 Punkten (22 Tore/14 Assists) der Topscorer und Torjäger beim Aufsteiger und spielte schon in der Bayernliga für den Vorletzten. Ebenso wie Cory Holden in der Abwehr. Der Kanadier ist ebenso Kontingentspieler und der Spielertrainer.

Nahezu die gesamte Mannschaft ist nach dem Aufstieg zusammen geblieben und wurde nur mit vier Neuzugängen verstärkt. In der Abwehr sind Jiri Ryzuk, der in Karlsbad in Tschechien bei der U 20 spielte und einen deutschen Pass hat sowie Christopher Schadewaldt vom Herner EV neu. Den Sturm verstärken Dan Heilman von Schweinfurt und Jan Michalek von Höchstadt. Absolute Führungsspieler sind Sergej Waßmiller und Martin Sekera.

df

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