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Nach dem Ende der Siegesserie: Peitings Coach Saal fordert von seinem Team Kampf gegen die Bequemlichkeit

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Von: Roland Halmel

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Im Heimspiel am 24. Oktober 2021 feierte der EC Peiting (in roten Trikots, hier Eetu-Ville Arkiomaa) gegen den EV Füssen einen 2:1-Sieg.
Beim ersten Mal hatte Peiting die Nase vorn: Im Heimspiel vor einem Monat feierte der ECP (in roten Trikots, hier Eetu-Ville Arkiomaa) gegen Füssen einen 2:1-Sieg. © Holger Wieland

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Gemäß diesem Motto gibt Peitings Trainer Anton Saal den Mahner und Warner. Dabei hat sein Team zuletzt den überwiegenden Teil seiner Spiele gewonnen.

Peiting – Inzwischen hat der EC Peiting in der Oberliga Süd mit allen elf Konkurrenten Bekanntschaft gemacht. Die Tendenz ist dabei eindeutig: Gegen die vier vor ihm positionierten Mannschaften kassierte der Tabellenfünfte jeweils eine Niederlage. Die dahinter liegenden Teams haben die Pfaffenwinkler allesamt bezwungen. Derlei Zahlenspiele interessieren Peitings Trainer Anton Saal allerdings recht wenig: „Wir wollen uns nicht auf die Tabelle fokussieren, wir schauen von Spiel zu Spiel.“

Eishockey: Trainer Anton Saal hat die beiden nächsten Gegner in Augenschein genommen

Seine aktuelle Platzierung würde vor allem auch der EV Füssen, bei dem die Peitinger am heutigen Freitag gastieren (19.30 Uhr), wohl am liebsten ausblenden. Schließlich rangieren die Allgäuer als Vorletzter im Tabellenkeller. „Der EVF steht unter Druck und wird gegen uns alles in die Waagschale werfen“, sagt Saal vor dem Duell beim Altmeister. Er hat die Allgäuer bei deren 4:6-Heimniederlage am vergangenen Dienstag im Nachholspiel gegen Höchstadt beobachtet. Damit warten die Füssener, die das Hinspiel in Peiting mit 1:2 verloren, seit inzwischen sieben Spielen auf einen Sieg. Diese Durststrecke dürfte negative Auswirkungen auf das Selbstvertrauen der EVF-Spieler haben.

Eishockey: Saal ermahnt seine Mannschaft dazu, in Füssen den Kampf anzunehmen

Eine gänzlich andere Leistungskurve weisen die Peitinger auf: Sie feierten sieben Siege in Serie, ehe diese Erfolgsgeschichte mit dem 3:6 in Memmingen am vergangenen Sonntag endete. Dabei musste Saal erkennen: „Wir sind vielleicht zu bequem geworden.“ Jetzt gilt es, diesen unerfreulichen Trend unbedingt zu stoppen. „In Füssen können wir nur was holen, wenn wir von Beginn an hellwach sind und den Kampf annehmen“, macht der Peitinger Coach vor diesem Derby deutlich.

Eishockey: Wie Peiting ist auch Höchstadt nur mit mäßigem Erfolg in die Saison gestartet

Gleiches gilt auch für das Heimspiel am Sonntag gegen den Höchstadter EC (18 Uhr), den Saal in Füssen auch gleich in Augenschein nehmen konnte. „Die sind auf dem aufsteigenden Ast“, urteilt Saal über die spielstarken „Alligators“. Wie sein eigenes Team , waren auch die Mittelfranken zu Saisonbeginn nur schwer in Tritt gekommen. In den vergangenen Wochen lief es aber deutlich besser, was auch den Nachverpflichtungen Maxim Kryvorutskyy aus Selb und Nikita Shatsky aus Krefeld zu verdanken ist. In den vier vergangenen Spielen holte Höchstadt drei Siege, gegen Tabellenführer Weiden gab es nur eine knappe 2:3-Niederlage. Beste Scorer beim HEC sind Jari Neugebauer (16 Punkte) und Anton Seewald (15 Punkte).

Eishockey: Arkiomaa und Bartsch kehren in Peitings Kader zurück

Das Hinspiel in Höchstadt gewann der ECP, der nach wie vor nicht in Bestbesetzung antreten kann, nach Verlängerung mit 2:1. „Da haben wir uns sehr schwer getan“, erinnert sich Saal, der wieder auf eine bessere Besetzung als in der vergangenen Woche zurückgreifen kann. Eetu-Ville Arkiomaa und Manuel Bartsch sind zurück. Aus der Stammbesetzung fehlen damit nur noch Daniel Reichert, der sich einer Arthroskopie unterziehen muss, sowie Simon Maier, der erst im neuen Jahr ins Team zurückkehren wird. „Wenn wir weiter vorn hinschmecken wollen, sind das zwei Gegner, die wir schlagen sollten“, so Saals Einschätzung.

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