Michael Kreitl (rechts) gelang beim 3:0-Sieg des EC Peiting in Regensburg mit dem Treffer zum 3:0 für die Gäste in der Oberliga Süd der 24. Treffer. foto: df

3:0 - der ECP kommt in Regensburg auf Touren

Peiting - Das Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich in der Eishockey-Oberliga Süd auch am dritten Spieltag des neuen Jahres an der Spitze fort. Während die Tölzer Löwen Schlusslicht EV Landsberg mit 10:2 vom Eis schossen, behauptete sich der EC Peiting beim EV Regensburg mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0).

Es bedurfte etwas Anlaufzeit, bis die Mannschaft von Trainer Leos Sulak beim Aufsteiger auf Touren kam. Doch letztlich setzten sich die Oberbayern auch ohne ihrem Topscorer und -torjäger Lubor Dibelka verdient durch. Auch Florian Simon war angesichts seiner Spieldauerstrafe nicht mit von der Partie, und von Markus Vaitl hat sich der ECP bekanntlich getrennt. Allerdings waren auch die Gastgeber nicht komplett. Mit Rückkehrer Martin Ancicka haben die Regensburger zwar Verstärkung bekommen. „Das ist ein guter Mann“, lobte auch Peitings Trainer. Doch Spielertrainer Sven Gerike, die ordnende Hand im Team, war angesichts seiner zweiten Zehnminutenstrafe gesperrt.

„Meine Mannschaft hat gut nach hinten gearbeitet“, zog ein zufriedener ECP-Trainer Leos Sulak Bilanz und gestand, dass es im ersten Durchgang noch nicht so gelaufen ist, wie er es sich erhofft hatte. „Da sind wir unter Druck geraten“, machte er dafür vier Zeitstrafen in diesen ersten 20 Minuten geltend. Die Regensburger verstanden, das Tempo hoch zu halten und die Peitinger unter Druck zu setzen. Doch an der blauen Linie war Endstation, so dass auch der sichere Florian Hechenrieder im Tor nicht allzu oft eingreifen musste. Letztlich hatte sich der Keeper das Shut-out verdient.

Im zweiten Drittel bestätigte der EC Peiting seinen Ruf als bestes Powerplay-Team der Oberliga. In Überzahl legten die Gäste zwei Treffer vor. In der 28. Minute gelang Andrej Salzer der erste Treffer, und gut drei Minuten später stellte Kapitän Gordon Borberg auf 2:0 für den ECP. „Die beiden Treffer waren entscheidend für unseren Sieg“, wertete Peitings Trainer und sprach von einem verdientenErfolg seiner Mannschaft gegen einen Gastgeber, der sich vor über 2000 Besuchern sehr kampfstark präsentierte.

Für den EC Peiting war es gegen den Aufsteiger der vierte Sieg im vierten Aufeinandertreffen. Zum 3:0 traf Michael Kreitl in der 56. Minute, und damit näherte er sich in der Torschützen-Bilanz seinem Kollegen Lubor Dibelka bis auf einen Treffer. Bewährt haben sich auch die Youngsters im Team. „Die haben wieder einen guten Job gemacht“, lobte Sulak, der allerdings ab. df

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