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Getroffen: Martin Guth schießt Tore. Ob in der Ersten oder bei den Junioren. foto: df

Martin Guth für zwei Teams auf der Jagd nach Toren

Peiting - Martin Guth ist ein Pendler zwischen den Mannschaften. Mal spielt er bei den Junioren, die soeben das Spieljahr in der Bundesliga Süd mit dem vierten Platz abgeschlossen haben, und in der ersten Mannschaft, die in der Oberliga Süd Spitzenreiter ist. Kein anderer Eishockey-Spieler des EC Peiting hat so viele Einsätze wie der 20-Jährige.

Wie oft Martin Guth mit den Kameraden auf dem Eis stand, das weiß er nicht so genau. Auch nicht, wie viele Scorerpunkte er sammelte und wie viele Tore er im bisherigen Saisonverlauf geschossen hat. In der ersten Mannschaft waren es in 36 Punktspiel-Einsätzen sieben Tore und vier Beihilfen. „Bei den Junioren waren es in 30 Spielen etwas mehr“, schätzt der 20-Jährige, der um die Weihnachtszeit 2010 vom EV Füssen zum EC Peiting wechselte. „Die Fahrt nach Füssen ist mir zu viel geworden“, begründet Guth, „das war mit der Schule nicht mehr machbar.“ Die weiten Fahrten in der DNL nach Köln oder Berlin passten nicht mehr in seinen zeitlichen Plan.

Für die Peitinger war das freilich ein Glücksfall. „Martin ist für uns ein wichtiger Mann“, schwärmt sein Junoren-Trainer Stefan Ihsen, „der ist immer für Tore gut und hat in einem Spiel schon einmal vier Tore geschossen.“ Dabei sieht sich der Stürmer selbst nicht als der eiskalte Vollstrecker. „Ich bin eher der Zuspieler“, so der mannschaftsdienliche Stürmer, der auch zu den trainingsfleißigen Eishockey-Cracks beim ECP gehört. „Der ist von allen meinen Spielern mit am meisten im Training“, lobt Ihsen. Und nachher oder vorher, je nachdem, wer zuerst auf dem Eis steht, trainiert er noch mit der ersten Mannschaft.

Trainer Leos Sulak von der ersten Mannschaft bringt es auf den Punkt. „Der macht seinem Namen alle Ehre“, lobt er und ist vor allem vom Trainingsfleiß und von der lobenswerten Disziplin des 20-Jährigen angetan. „Das ist ein Mann für die Zukunft und für uns ein wichtiger Spieler“, schwärmt Sulak, der auch die ruhige und zurückhaltende Art seines Stürmers zu schätzen weiß. „Der meckert nicht gleich, und er ist immer für Tore gut.“

Zu viel wird es Martin Guth, der für ein anderes Hobby kaum noch Zeit hat und auch von einer festen Bindung nichts wissen will, keineswegs. „Sonst würde ich das nicht machen“, gibt der 20-Jährige, der jedesmal von Hohenfurch nach Peiting pendelt, zu verstehen. „Mir macht Eishockey viel Spaß, und am liebsten würde ich natürlich einmal Profi werden“, gesteht er.

Momentan sind andere Dinge wichtiger. In Weilheim besucht Martin Guth die Fachoberschule, und nach dem Fachabitur will er studieren. Wohin es ihn verschlägt, das ist noch offen. „Am liebsten würde ich hier in der Gegend bleiben und weiter beim ECP spielen“, fasst er erst einmal München, Augsburg oder Kempten ins Auge.

Zum Eishockey haben Martin Guth, dessen Bruder Maximilian in Landsberg bei den Junioren im Tor steht, die Eltern Stefan und Birgit Guth gebracht. Mit sechs Jahren begann er in Schongau bei den Bambini, und bei den Kleinschülern und Knaben jagte er noch für die EAS der Hartgummischeibe nach. In jüngeren Jahren spielte er auch für die Auswahl.

Danach wechselte er zum EC Peiting zu den Schülern, und später, bei den Jugendlichen, zum EV Füssen, mit denen er in der Bundesliga einmal Dritter wurde und in der Deutschen Nachwuchsliga auftrat. Auch bei den Junioren spielte der 20-Jährige noch bei den Allgäuern, und er hatte auch schon Einsätze beim dortigen Oberligisten.

Auf die Frage, ob er lieber mit den Junioren, mit denen er vorige Saison deutscher Meister wurde, oder der ersten Mannschaft trainiert, bleibt Martin Guth neutral. „Überall gleich gerne, das macht keinen Unterschied“, spricht er aber doch unterschiedliche Spielsysteme an. „Aber ich habe überall die gleichen Aufgaben“, so der Stürmer, der auch in der ersten Mannschaft viel mit seinen Kollegen von den Junioren auf dem Eis steht.

Nächste Saison wird es dann nicht mehr so aufwendig für den 20-Jährigen, der weitgehend von Verletzungen verschont blieb. Denn für Martin Guth wie übrigens auch viele seiner Kameraden ist es die letzte Saison bei den Junioren. Dann kann er sich voll auf die erste Mannschaft konzentrieren. df

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