Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot: Vermutung zur Todesursache

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Peitinger Torjubel: Andreas Feuerecker (rechts) steuerte zwei Treffer zum Sieg über den ECDC Memmingen bei.

Eishockey: Oberliga

EC Peiting holt fünften Sieg in Folge

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Fünfter Sieg in Folge für den EC Peiting: Den Grundstein zum Erfolg über Memmingen legte der ECP mit einer bärenstarken Leistung im ersten Drittel.

Peiting - Die Fans der Memminger „Indians“ waren zu bewundern. Sie klatschten und sangen bis zum Spielende, obwohl schon weit vorher klar war, dass ihre Helden auch das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison mit dem EC Peiting verlieren würden. Anders als davor fiel das Ergebnis knapper aus. Und auch in der Partie gab es Momente, in denen die Peitinger unter Druck gerieten. Am Ende war der 5:2 (3:0, 1:2, 1:0)-Sieg vor rund 570 Zuschauern aber verdient. 

Die Peitinger waren im ersten Drittel klar Herr im eigenen Haus. In Unterzahl scheiterte Anton Saal bei einem Break (2.). Danach hatte der ECP jedoch Glück, als Memmingens Markus Lillich an den Pfosten traf und der Puck an der Linie entlang rollte (6.). Kurz darauf gelang dem ECP eine schöne Kombination, Andreas Feuerecker erzielte per Schlagschuss das 1:0 (7.). Nur Sekunden darauf scheiterte Wayne Lucas am „Indians“-Keeper (7.). Und wiederum nur kurz darauf führte ein sehenswerter Spielzug zum 2:0 durch Marko Babic (8.). Peiting blieb tonangebend, doch die Memminger hatten auch die ein oder andere Möglichkeit. Kurz vor der ersten Pause hatte der ECP doppelte Überzahl, die er optimal nutzte: Die dritte Chance in diesem Powerplay – ein Schuss von Feuerecker – landete zum 3:0 im Netz (19.).

Im zweiten Drittel ließen die Peitinger eine Überzahl ungenutzt. Das wirkte wie ein Weckruf für die Memminger, die zeigten, dass sie nicht von ungefähr davor aus 15 Partien insgesamt 31 Punkte geholt hatten. In der Folge kamen die Gäste stärker auf. Milan Pfalzer scheiterte noch am erneut überragenden ECP-Keeper Florian Hechenrieder (24.). Gleich darauf startete Illich einen Alleingang, Antti-Jussi Miettinen schoss aufs Tor – bei der Rettungsaktion der Peitinger wurde das Gehäuse verschoben. Die Schiedsrichter berieten sich und entschieden auf „Tor“, es stand 1:3 (25.). Beim Bully danach verstrickte sich ECP-Spieler Florian Stauder in ein Rededuell, er erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe. In dem folgenden Powerplay hatte Memmingen einige Möglichkeiten, zudem sorgte ein Pfalzer-Schuss für Gefahr (28.). Die Peitinger Rettung kam in Form eines Fehlpasses von ECDC-Spieler Jan Latal; Stauder kam an den Puck und traf zum 4:1 (31.). Das Tor gab den Peitingern Auftrieb. Dann aber wieder ein Rückschlag: Bei Überzahl des ECP startete Memmingens Jared Mudryk ein Break. Hechenrieder hielt, doch Mudryk war der Meinung, der Puck sei über der Linie gewesen und protestierte. Erneut berieten die Unparteiischen und gaben den Treffer zum 2:4 (36.). Kurz vor der Drittelpause hatte Peitings Brad Miller in Überzahl noch die Möglichkeit aufs fünfte Tor.

Das erzielte nur 47 Sekunden nach dem Wiederbeginn Ty Morris, als die Peitinger immer noch einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Danach ging es hin und her, beide Teams hätten noch Treffer erzielen können. Auf ECP-Seite scheiterte Anton Saal (45.). Hechenrieder rettete mit einem Reflex gegen Lillich (50.). Kurz vor Schluss war Peiting in doppelter Unterzahl, doch gleich mehrmals verhinderte Peitings Keeper reaktionsschnell ein Gegentor. Da konnten die Gäste-Fans noch so sehr singen und schreien.

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