Immer für ECP-Tore gut: Kapitän Gordon Borberg (rechts) traf gegen Halle zum 2:0. foto: df

Peiting mit 3:1-Sieg über Halle ins Viertelfinale

Peiting - Die Eishockey-Truppe des EC Peiting steht beim Pokal des Deutschen Eishockey-Verbandes (DEB) im Viertelinale und darf auf einen Zweitligisten als nächsten Gegner hoffen. Mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) setzte sich die Mannschaft von Trainer Leos Sulak gegen den MEC Halle von der Oberliga Ost durch.

Es sollte ein interessanter Eishockey-Abend vor vollen Rängen werden. Die Partie stand unter dem Slogan „volle Halle gegen Halle“. Doch nicht einmal 600 Besucher durchschritten die Schranken. Dabei hatten die Gastgeber mit verbilligtem Eintritt geworben. Angesichts der 1500 Euro, die der Gast bekommt, und weiterer Kosten blieb nicht viel übrig. Jetzt hofft die Führung auf den nächsten Gegner, der doch etwas attraktiver sein sollte.

Viel versäumt haben die Eishockey-Anhänger jedoch nicht, die Partie stand auf keinem hohen Niveau. „Wir waren nicht bereit zu laufen“, klagte Peitings Trainer, „und wir hatten auch Probleme“, bedauerte er. Zudem verstanden es die Gäste, die Räume eng zu machen. „Da haben wir uns sehr schwer getan. Wir hätten mehr Körper spielen müssen“, nannte Sulak die Versäumnisse

Die Gäste erwiesen sich als hartnäckiger Gegner, der den Gastgebern durchaus gleichwertig war und sogar mit 28:25 das bessere Schussverhältnis hatte. Wobei Halles Trainer das Fehlen dreier Leistungsträger beklagte. „Mein Team hat nicht schlecht gespielt“, attestierte Jiri Otoupalik seiner Truppe. „Aber die Peitinger haben zwei Tore in Überzahl und eines in Unterzahl geschossen“, nannte er die Unterschiede. „Jedenfalls haben wir gekämpft und waren ein guter Gegner.“

Spielerisch hatten die Peitinger im ersten Drittel zwar Vorteile, doch in der Zeit hielt der überragende Keeper Jonas Langmann die Ostdeutschen im Spiel. Karan Moallim hatte soeben eine Strafe angetreten, da schlug Michael Kreitl mit dem Führungstreffer der Peitinger zu. Manfred Eichberger hätte das 2:0 besorgen können, als er allein vor Halles Keeper auftauchte und vergab. Erst in der 33. Minute, als die Gastgeber das gegnerische Tor unter Dauerbeschuss genommen hatten, gelang Gordon Borberg in Überzahl der zweite Treffer für den ECP. Dem folgte allerdings drei Minuten später das 2:1 durch Jan Besser.

Im Schlussdrittel machten zunächst die Gäste Druck und waren einem Treffer näher. Bis Milos Vavrusa in der 49. Minute in Unterzahl auf 3:1 stellte. Er erkämpfe sich den Puck im eigenen Verteidigungsdrittel und nutzte die freie Bahn, als sich bei den Gästen soeben ein Spielerwechsel vollzog. Danach verstanden die Gastgeber, dem Gegner kaum noch Chancen zu erlauben. Halles Trainer hatte nicht einmal die Möglichkeit, seinen Keeper durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen, nachdem sich das Geschehen in der Schlussphase im Drittel der Ostdeutschen abspielte. df

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