Spielerehrung beim EC Peiting mit Gordon Borberg, Peter Gast, Florian Hechenrieder, Fabian Weyrich.
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Ehrung für zwei Peitinger Urgewächse: Teammanager Gordon Borberg (2.v.l.) und ECP-Geschäftsführer Peter Gast (r.) zeichneten Torwart Florian Hechenrieder (l.) für 500 Oberliga-Partien und Verteidiger Fabian Weyrich für 650 Spiele im ECP-Dress aus.

Eishockey: Oberliga Süd

EC Peiting steht vor der magischen 75-Prozent-Marke

  • vonRoland Halmel
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Der EC Peiting kann mit dem Gastspiel heute beim EV Lindau heute zwei wichtige Marken knacken. Eine hat mit der Aussicht zu tun, in den Play-offs spielen zu können.

Peiting - Zwei Marken könnte der EC Peiting am heutigen Freitag beim EV Lindau erreichen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser hat in der Oberliga Süd bisher 98 Tore erzielt. Die 100-er Marke könnte im Gastspiel am Bodensee also fallen. Dieser Wert ist aber nicht ganz so wichtig wie ein anderer, den die Peitinger – unabhängig von den erzielten Treffern – mit dem Auftritt in Lindau erreichen werden. Die erste von vier Auswärtspartien in Folge ist das 27. Saisonspiel in dieser Corona-Saison.

Bei insgesamt 36 Partien der Hauptrunde sind damit 75 Prozent aller Spiele absolviert, was vor einigen Wochen als Zielmarke festgelegt wurde, um am Ende überhaupt in die Wertung zu kommen, falls durch Absagen nicht alle Partien gespielt werden könnten. „Corona ist damit nicht abgehakt“, sagt Buchwieser, der schon ein stückweit in die Zukunft blickt. „Wenn es einen in den Play-offs erwischt, ist die Saison rum.“

Teams müssen mindestens 75 Prozent der Spiele absolvieren

Derzeit müsste sein Team als aktueller Tabellensiebter den unbequemen Umweg über die Pre-Play-offs machen. Gleiches gilt auch für die Lindauer, die direkt hinter dem ECP auf Platz acht rangieren. Beide Mannschaften trafen erst vergangenen Sonntag in Peiting aufeinander. Die Buchwieser-Truppe dominierte beim 7:4-Erfolg über weite Strecken das Geschehen. „Die Lindauer können aber besser spielen, sie haben drei gute ausgeglichene Reihen“, so der ECP-Coach, der dennoch eine schwere Aufgabe erwartet.

Am Sonntag wird es dann beim Deggendorfer SC nicht einfacher. Die Niederbayern hätten „individuell eine ganz starke Truppe“, so Buchwiesers Einschätzung. Die Deggendorfer kamen zunächst schwer in Tritt, mit einer Erfolgsserie im Januar, darunter auch ein 7:2 in Peiting, machte Deggendorf in der Tabelle jedoch einen Sprung nach oben. Im Februar lief es für den Zweitliga-Absteiger mit nur einem Sieg in vier Begegnungen aber nicht mehr so rund, was Coach Henry Thom prompt seinen Job kostete. Beim aktuellen Tabellenfünften fühlten sich die Peitinger zuletzt aber durchaus wohl, die vergangenen drei Gastspiele in Deggendorf gewannen sie allesamt.

Personell kann Buchwieser jedoch nicht in Bestbesetzung antreten. Lukas Gohlke fehlt wegen einer Fußverletzung, bei Verteidiger Dennis Neal ist die Schulter lädiert. Fraglich ist zudem der Einsatz von Martin Hlozek, der sich im Training verletzte. Dafür können die zuletzt angeschlagenen Maier-Brüder Simon und Elias wieder mitmischen. Damit hat Buchwieser genau 15 Feldspieler zur Verfügung. „Von der Kraft sehe ich keine Probleme, die Jungs sind alle topfit“, so Peitings Coach.

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