Eishockeyspieler Fabian Weyrich vom EC Peiting in der Oberliga am Puck.
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Zurück an Bord: Fabian Weyrich (im roten Trikot) feiert nach seiner verletzungsbedingten Pause in Landsberg die Rückkehr in den Spelbetrieb.

Eishockey: Oberliga

EC Peiting: Spiel beim Tabellenletzten alles andere als ein Selbstläufer

  • vonRoland Halmel
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Der EC Peiting darf wieder ran: Beim HC Landsberg endet für das Team die zweite Corona-Zwangspause. Das Spiel gegen den Tabellenletzten wird allerdings nicht einfach.

Peiting - Die zweite Corona-Zwangspause beim EC Peiting in dieser Oberliga-Saison ist zu Ende. Am heutigen Mittwochabend kehrt die Truppe vom Trainer Sebastian Buchwieser mit dem Gastspiel beim HC Landsberg (20 Uhr) nach einer fast dreiwöchigen Unterbrechung in den Spielbetrieb zurück. „Auch wenn wir den Spielrhythmus verloren haben, hat uns die Pause vielleicht ganz gut getan“, sagt Buchwieser. Er hofft, dass sein Team die Negativserie, die es sich zum Ende des Jahres 2020 mit nur einem Sieg in fünf Spielen eingehandelt hat, aus den Köpfen gestrichen hat.

Auf dem Papier ist das Schlusslicht aus Landsberg, gegen den der ECP am 20. Dezember mit einem 6:1-Heimerfolg den letzten dreifachen Punktgewinn gelandet hat, auch ein durchaus geeigneter Gegner, um verloren gegangene Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Trotz der bescheidenen Bilanz des letztjährigen Bayernligisten drückt Buchwieser auf die Euphoriebremse: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, Landsberg hat zuletzt gut gespielt.“, Die „River Kings“ holten in ihren 18 Partien bisher erst einen einzigen Sieg. Doch nicht nur die kümmerliche Ausbeute von gerade einmal vier Punkten sorgt dafür, dass sie in Landsberg Trübsal blasen. Jüngst verletzte sich auch noch Adriano Carciola. Der Bruder von HCL-Coach Fabio Carciola, der zu den wenigen torgefährlichen Stürmern der Landsbergern zählt, fällt mit einer Schulterblessur für die restliche Saison aus. „Trotzdem wird das keine leichte Aufgabe“, sieht Buchwieser sein Team als Vorletzten nicht unbedingt in der Favoritenrolle – diese Einschätzung hat Peitinger Coach jedoch vor den meisten Spielen.

EC Peiting hat gegen Landsberg im Dezember mit 6:1 gewonnen

Komplett sind allerdings auch die Peitinger nicht: Stützen wie Dominic Krabbat oder Tim Rohrbach, die von ihrem Arbeitgeber keine Freigabe haben, fehlen genauso wie die aktuellen Corona-Fälle im Team. Dafür ist aber der vor der Zwangspause verletzt fehlende Fabian Weyrich zurück im Team. Das ändert aber nichts daran, dass die Peitinger von einer optimalen Besetzung immer noch weit entfernt sind. Dennoch hat Coach Buchwieser vollstes Vertrauen in sein spielfähiges Personal: „Wir haben trotzdem ein gutes Team auf dem Eis, das nach der Pause ausgeruht ist und auch hochmotiviert trainiert hat.“

Jetzt gilt es, die ansprechende Trainingsleistung in den Punktspielbetrieb zu übertragen. „Wir wollen eine gute Leistung zeigen, und wir müssen besser spielen als im Dezember“, fordert der ECP-Coach, der mit seiner Mannschaft in nächster Zeit ein Mammutprogramm vor sich hat, um die ausgefallenen Spiele nachzuholen. Die Peitinger haben in der Oberliga Süd bislang die wenigsten Partien ausgetragen (13). Zum Vergleich: Tabellenführer Selb stand in dieser Saison schon 22-Mal auf dem Eis. „Das werden jetzt viele englische Wochen, aber wir nehmen den Spielplan, wie er kommt“, will Buchwieser nicht klagen.

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