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Viel zu tun gab’s für Florian Hechenrieder (l.) und Martin Mazanec in Selb.

Peiting geht auch in Selb leer aus

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Spannende Schlussminuten lieferte sich der EC Peiting mit den Selber Wölfen. Doch der Anschlusstreffer von Sebastian Buchwiesers Team kam zu spät.

Peiting– Ein bitteres Wochenende liegt hinter dem EC Peiting. Am Freitag verlor der Eishockey-Oberligist vor seinem eigenen Publikum 3:5 gegen Riessersee, am Sonntag folgte eine 1:3-Niederlage in Selb. Dabei scheiterte der EC Peiting immer wieder am starken Selber Goalie, Niklas Deske.

Im ersten Drittel sind anfangs kaum spannende Szenen vor den Toren zu sehen. Selb ist leicht feldüberlegen, Peiting verteidigt gut. Charles Graaskamp hat in der dritten Minute die erste Chance der Partie – der Amerikaner kann sie aber nicht nutzen. Als Graaskamp nach einem Bandencheck für zwei Minuten vom Eis muss, ist Peiting erstmals in Überzahl. Doch die Angriffe sind zu harmlos, Deske hat wenig Mühe, sie abzuwehren. Aber auch Selb kann sein erstes Powerplay nicht in ein Tor ummünzen. Das erste Drittel bleibt torlos.

Im zweiten Drittel trifft Selb zwei Mal

Nach der Pause macht Selb Druck, kommt gleich mehrfach gefährlich vors Peitinger Tor – aber Florian Hechenrieder ist auf der Hut. Erst in der 31. Minute muss er sich geschlagen geben, als beide Teams nur vier Feldspieler auf dem Eis haben. Selbs Topscorer Richard Gelke läuft im Slalom übers Eis, lässt mehrere Peitinger stehen und vollendet zum 1:0. Knapp zwei Minuten später zieht Landon Gare ab, der Puck trudelt an vier Peitingern vorbei ins Netz. Der ECP hat vor der Pause noch ein paar gute Chancen – aber Deske wehrt sie ab. Mit dem Stand von 2:0 geht’s in die nächste Pause.

Im letzten Drittel hat Florian Stauder eine Riesen-Gelegenheit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der ECP-Angreifer schießt den Puck am leeren Tor vorbei. In der Folge versucht Selb alles, um ein Peitinger Tor zu verhindern. Immer wieder werfen sich „Wölfe“ in die Schussbahn. Alexander Winkler aber können sie nicht stoppen. Mit der Rückhand gelingt ihm vier Minuten vor Schluss ein schöner Treffer zum 1:2. Dann nimmt die Partie nochmal richtig Fahrt auf, als sechs Peitinger Feldspieler gegen vier Selber auf den Ausgleich drängen. Doch das Risiko wird nicht belohnt – „Wölfe“-Kapitän Florian Ondruschka macht den Sieg für Selb mit einem Empty-Net-Goal 14 Sekunden vor Schluss perfekt. Und beschert Peiting damit die zweite Niederlage des Wochenendes.

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