Ausgerutscht: Auf dem eigenen Eis noch 5:1-Sieger (Bild), unterlagen Gordon Borberg und Co. in Klostersee mit 2:5. df

Peiting hat in Kostersee das Nachsehen

Peiting - Zwei Niederlagen in Folge, das ist für den EC Peiting in der laufenden Saison noch nicht oft gegeben. Daran wollen sich Trainer Leos Sulak und seine Eishockey-Cracks auch nicht gewöhnen. Dem 2:3 in Deggendorf folgte für den ECP jetzt eine üble 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)-Niederlage beim EHC Klostersee.

Nach sechs Niederlagen in Folge hing bei den Grafingern der Haussegen schief. Das ist nach dem Klosterseer Einbruch in Landsberg sogar so weit gegangen, dass sich die Vorstandschaft für die Missgeschicke bei den Fans öffentlich entschuldigte - und Besserung in Aussicht stellte. Das ist Trainer Doug Irwin und seinen Kufenflitzern gelungen. Leidtragender war ausgerechnet der EC Peiting, von dem man doch Anderes gewohnt ist.

Die Gastgeber erwiesen sich als bissiger, spielten in der Defensive stark und haben verdient gewonnen gegen einen Gast, der eigentlich kaum so richtig auf Touren kam und sich allenfalls im Powerplay-Spiel ein paar Chancen mehr rausspielte.

„Es kann nicht immer Weihnachten sein“, versuchte es Peitings Trainer mit etwas Humor zu nehmen und gestand: „Das war heute nicht unser Tag. Die Klosterseer waren sehr aggressiv und bissig, die wollten den Sieg unbedingt“, lobte er den Gegner. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, gestand er.

Allerdings hatten die Peitinger auch ein Handicap zu tragen. Andrej Salzer war kurzfristig erkrankt und nicht dabei. Damit fiel die erste Sturmreihe, die Tore schießen sollte, auseinander. Zunächst spielte der junge Florian Thomas an der Seite von Lubor Dibelka und Michael Kreitl. Im zweiten Drittel kam Manfred Eichberger.

In der siebten Minute wurde den Klosterseern, die dreimal in Überzahl und einmal in Unterzahl trafen, ein Tor aberkannt. Doch noch in derselben Minute gelang Peter Meier die Führung, als Fabian Weyrich auf der Strafbank saß. Thomas Hummer eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 2:0 (23.), und Braydon Cox stellte auf 3:0 (25.).

Eine Auszeit sollte neuen Schwung in Peitings Spiel bringen. Dibelka verkürzte auch auf 1:3 (3.) aus Sicht des ECP, dem allerdings der brandgefährliche Braydon Cox per Alleingang in Unterzahl das 4:1 (43.) folgen ließ.

In der Folgezeit sah es für die ECP-Truppe nicht allzu gut aus. Klostersee überzeugte mit seinem Zusammenspiel und hatte seine Gäste jederzeit im Griff. Wie aus dem Nichts verkürzte Florian Simon in der 39. Minute auf 2:4 für den EC Peiting, bei dem jetzt doch noch etwas Hoffnung keimte.

In der zweiten Drittelpause bemühte sich der Gästetrainer nachmals intensiv, seine Cracks für die Schlussrunde zu motivieren. Doch bald nach Wiederbeginn machte Max Kaltenhauser, der schon vorher wiederholt gefährlich vor Peitings Torsteher Florian Hechenrieder auftauchte, mit dem 5:2 in der 47. Minute alle Peitinger Hoffnungen auf eine Wende zunichte. Das Spiel war verloren. df

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