Heiße Tänze mit viel Emotionen und Torszenen waren in der Vergangenheit die Begegnungen gegen den SC Riessersee. Am Sonntag ist es wieder soweit. Foto: Halmel

Peiting muss mit Rumpftruppe gegen Regensburg und Riessersee antreten

Peiting - Weil nun doch Top-Scorer Lubor Dibelka beim EC Peiting länger ausfällt, und auch die übrigen Verletzten noch nicht fit sind, bleibt für die Spiele am Wochenende nur noch ein Rumpfteam

Die Tabellenführung ist vergangene Woche verloren gegangen. Das ist angesichts der Personalsituation beim EC Peiting derzeit aber das kleinste Problem. Am Wochenende steht Coach Leos Sulak beim Auftritt heute (20 Uhr) beim EV Regensburg wie auch am Sonntag (18 Uhr) beim Heim-Derby gegen Riessersee nur eine Rumpftruppe zur Verfügung.

Die Tabellenführung ist vergangene Woche verloren gegangen. Das ist angesichts der Personalsituation beim EC Peiting derzeit aber das kleinste Problem. Am Wochenende steht Coach Leos Sulak beim Auftritt heute (20 Uhr) beim EV Regensburg wie auch am Sonntag (18 Uhr) beim Heim-Derby gegen Riessersee nur eine Rumpftruppe zur Verfügung.

Die Verletztenliste ist lang: Fehlen wird weiterhin Lubor Dibelka. Die Hoffnungen der ECP-Verantwortlichen, dass sich die Knie-Verletzung des Top-Scorers als nicht so schwer herausstellt, erfüllten sich nicht. „Er hat eine sehr schwere Knieprellung und einen Bluterguss. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder aufs Eis kann“, berichtet Sulak. Er muss im Spiel in Regensburg zudem auf den gesperrten Florian Simon verzichten.

Darüber hinaus haben die Peitinger mit einer Personalentscheidung selbst für eine weitere Lücke im Sturm gesorgt: „Wir haben uns im beiderseitigen Einvernehmen von Markus Vaitl getrennt“, erklärt ECP-Geschäftsführer Peter Gast. Der 25-jährige Stürmer, der vor der Saison aus Landsberg gekommen war, konnte in Peiting die Erwartungen nicht erfüllen und wechselt jetzt in die Bayernliga nach Buchloe. „Jetzt müssen die anderen halt eine Schippe drauflegen“, will Sulak trotz der Personalsorgen nicht Trübsal blasen.

In Regensburg erwartet das ECP-Team vor großer Kulisse ein heißer Tanz, auch wenn der Aufsteiger nur Vorletzter ist und das Nachholspiel überraschend gegen Landsberg verloren hat. „Regensburg ist durch die Verpflichtung von Martin Ancicka wesentlich stärker“, sagt Sulak. Für ihn sind die bisherigen drei Siege (5:1,4:1,5:3) gegen die Oberpfälzer kein Ruhekissen.

Nicht viel einfacher wird es am Sonntag gegen Riessersee, auch wenn die Werdenfelser derzeit in der Krise und von Platz eins auf Platz vier abrutscht sind. „Der Druck lastet auf Garmisch“, sagt Gast. „Wir müssen in beiden Partien gut stehen und Geduld zeigen“, lautet die taktische Marschroute von Sulak an seine Mannen, die heuer gegen den SCR bereits zweimal gewonnen (5:3 und 2:1) und nur im Auftaktspiel mit 3:5 verloren haben. „Die Riesserseer liegen uns von der Spielweise her, und die Jungs sind da immer besonders motiviert“, ergänzt der ECP-Trainer.

Auch wenn es personell derzeit knapp zugeht, soll das Punktekonto der Peitinger trotzdem anwachsen. „Unser Ziel sind drei Punkte an dem Wochenende“, sagt Gast, dessen Bemühungen, vielleicht noch die eine oder andere Verstärkung an Land zu ziehen, nicht von Erfolg gekrönt waren. „Der Markt ist leergefegt“, musste der ECP-Geschäftsführer erkennen. „Jetzt muss halt die Mannschaft noch enger zusammenrücken“, glaubt er aber auch an einen positiven Effekt durch die ganzen Personalsorgen.

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