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Allerhand zu tun bekam Peitings Goalie Florian Hechenrieder (r., hier gegen Memmingen) in Regensburg. 

Peitings packendes Duell mit Regensburg: Powerplay-Tore entscheiden

  • vonKatrin Kleinschmidt
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Spannend haben es die Eishockey-Oberligisten Peiting und Regensburg gemacht. Im Fünf-gegen-Fünf gelang keinem Team ein Treffer.

Peiting – Ohne Powerplay ging es nicht. Weder der EC Peiting noch die „Eisbären“ Regensburg trafen am Freitagabend, solange alle Spieler aus dem Eis standen. Also entschieden die Überzahlspiele die Eishockey-Oberliga-Partie. Eine Spezialität der Gastgeber – Regensburg gewann das spannende Duell 2:1. Auch, weil sich die Gäste zu viele Strafen leisten.

Peiting beginnt frisch und motiviert

Dabei kommt Peiting anfangs deutlich besser in die Partie – das Team wirkt frisch, motiviert, spielt schnell nach vorn. Thomas Heger hat die erste große Chance – doch Regensburgs Goalie Peter Holmgren wehrt den Schuss mit einer Glanzparade ab. Kurz darauf leistet sich Eisbären-Stürmer Nikola Gajovsky einen Riesen-Schnitzer und lässt die Scheibe vorm eigenen Tor liegen. Der überraschte Dominic Krabbat kann das Geschenk nicht annehmen. Auf der anderen Seite wehrt ECP-Torwart Florian Hechenrieder die ein oder andere Chance ab, ohne ernsthaft in Bedrängnis zu kommen. Erst eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Alexander Winkler kurz vor der Pause hat böse Folgen. Er ist elf Sekunden vom Eis, da klingelt’s im Peitinger Gebälk: Gajovsky zimmert den Puck in die Maschen.

Der hat zu Beginn des zweiten Drittels die nächste große Chance. Doch diesmal knallt die Scheibe an die Unterkante der Latte. Auf der anderen Seite feiert Simon Maier ein gelungenes Comeback – dem Peitinger Stürmer gelingt beim ersten Einsatz nach seiner Verletzungspause der 1:1-Ausgleich. Natürlich im Powerplay. Doch die „Eisbären“ bleiben dran. Beim Schuss von Lukas Heger – Bruder des Peitingers Thomas Heger – ist Hechenrieder erneut zur Stelle. Und der ECP-Goalie stoppt auch noch einen Regensburger Konter. Doch dann handeln sich Florian Stauder und Krabbat innerhalb kurzer Zeit jeweils zwei Strafminuten ein. Die doppelte Unterzahl übersteht Peiting nicht unbeschadet. Zwar kann ECP-Kapitän Andreas Feuerecker die Scheibe einmal von der Linie kratzen, dann aber sitzt der Gewaltschuss von Petr Heider. 2:1 für Regensburg – Peiting geht wieder mit einem Rückstand in die Pause.

Im letzten Drittel steht Peitings Hechenrieder unter Beschuss

Und ist entsprechend im letzten Spielabschnitt unter Zugzwang. Doch erst einmal machen die „Eisbären“ das Spiel. Lukas Heger, Xaver Tippmann, Richard Divis, Gajovsky – sie alle finden in Hechenrieder ihren Meister. Einmal rettet ECP-Verteidiger Alexander Winkler in höchster Not. Als noch zwei Minuten und 15 Sekunden zu spielen sind, nimmt Peitings Trainer, Sebastian Buchwieser, eine Auszeit. Als es weiter geht, steht Hechenrieder hinter der Bande – der ECP hat sechs Feldspieler auf dem Eis. Er macht wieder das Spiel, setzt die Gastgeber unter Druck – aber bringt sie nicht in Not. Dieses Überzahlspiel bringt keinen Erfolg mehr. 

Statistik

Eisbären Regensburg 2
EC Peiting 1

(1:0, 1:1, 0:0)
1. Drittel: 1:0 (19:44) Gajovsky (Divis/5-4). 2. Drittel: 1:1 (27:21) Maier (Miller/Saal/5-4), 2:1 (38:15) Heider (Weber/Gajovsky/5-3). 3. Drittel: keine Tore. Strafminuten: EBR 4 – ECP 14. Zuschauer: 1529.

Mehr zum EC Peiting

Der erste Sieg in der Meisterrunde gelang dem EC Peitinggegen den SC Riessersee. Die Partie endete 4:2.

Der EC Peiting hat auf die Verletztenmisere noch einmal reagiert und einen Verteidiger geholt, er kommt vom Deggendorfer SC. Kein Thema ist die Rückkehr eines Stürmers, der zuletzt in Erfurt spielte.

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