Es geht auch ohne Schlittschuhe: Beim gemeinsamen Training erfreut sich bei den Spielern des EC Peiting vor allem das „Fieseln“ großer Beliebtheit.
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Es geht auch ohne Schlittschuhe: Beim gemeinsamen Training erfreut sich bei den Spielern des EC Peiting vor allem das „Fieseln“ großer Beliebtheit.

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EC Peiting: Das Sommertraining hauptsächlich individuell

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – In den vergangenen Jahren eröffnete der EC Peiting sein Sommertraining stets mit einem Eingangstest, um die Fitnesswerte der Spieler festzustellen. Das hat sich unter dem neuen Coach Anton Saal geändert.

Peiting – In den vergangenen Jahren eröffnete der EC Peiting sein Sommertraining stets mit einem Eingangstest, um die Fitnesswerte der Spieler festzustellen. Das hat sich unter dem neuen Coach Anton Saal geändert. „Den Test gibt es erst auf dem Eis“, erklärte Saal. Nachdem in diesem Jahr die Vorbereitung wegen des etwas späteren Saisonstarts am 8. Oktober mit sieben Wochen etwas länger ausfällt als in der Vergangenheit, hat er dann auch genügend Zeit, das eine oder andere Defizit bei seinen Schützlingen auszubügeln.

Bis es mit dem Eistraining losgeht, Stand heute wird dies ab dem 20. August sein, treffen sich die Peitinger Spieler einmal die Woche zum gemeinsamen Training. „Wir haben damit bereits Mitte April begonnen“, berichtet Saal. Dabei stehen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm. Besonders beliebt bei den Spielern ist dabei „Fieseln“. „Da ist ordentlich Kondition gefragt“, ist für Saal diese Sommervariante des Eishockeyspiels ein gutes Ausdauertraining.

ECP-Trainer Saal setzt auf Eigenverantwortung

Ansonsten setzt er beim Sommertraining auf die Eigenverantwortung der Spieler, die sich individuell fit halten. Einige haben dafür auch ihre eigene kleine Trainingsgruppe gebildet. Dazu gehört etwa Rückkehrer Marco Habermann, der sich mit Ty Morris und den beiden in Weiden beschäftigten Latta-Brüdern Louis und Nick zusammengeschlossen hat, um gemeinsam zu trainieren.

Personell hat sich beim ECP in den vergangenen Tagen nichts mehr getan. Nach der Verpflichtung von Verteidiger Christoph Frankenberg vom Ligakonkurrenten SC Riessersee ist der Kader auch weitgehend komplett. Offen ist noch, wie es mit Dominic Krabbat, Tim Rohrbach und Andreas Magg weitergeht, die wegen der Corona-Pandemie in der vergangenen Saison keine Spielfreigabe von ihrem Arbeitgeber erhalten hatten. „Da müssen wir schauen, wie sich die Lage entwickelt. Da heißt es erst einmal abwarten und noch Gespräche führen“, so Saal. Der neue Trainer und die ECP-Verantwortlichen müssen sich diesbezüglich noch in Geduld üben.

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