Robin Slanina war beim 1:4 in Bad Tölz für den EC Peiting Schütze des einzigen Tores. foto: df

Peiting unterliegt in Bad Tölz im Schlussdrittel

Peiting - Im Rahmen der Vorbereitung auf die bald beginnende Saison in der Eishockey-Oberliga Süd hat der EC Peiting die erste Niederlage kassiert. Mit 1:4 (0:0, 1:0, 0:4) unterlag die Eishockey-Truppe von Trainer Leos Sulak bei den Tölzer Löwen.

Etwas angefressen verließen die Cracks des EC Peiting die Eisfläche beim Rivalen. Dass hier noch so deutlich verloren wurde, wollten die Cracks und auch die wenigen mitgereisten Fans nicht wahrhaben. War es doch für die Gastgeber im Rahmen der Vorbereitung der erste Sieg. Der österreichische Zweitligist Bregenzer Wald wurde von den Peitingern vorher bezwungen, gegen die Bayernligisten aus Sonthofen und Peißenberg hielten sie sich schadlos, und zwei Tage vorher setzten sie sich auch bei dem eine Klasse höher auftretenden SC Riessersee mit 4:2 durch. Jetzt die Niederlage beim ewigen Rivalen, gegen den sich Peiting am kommenden Freitag revanchieren will. Um 19.30 Uhr wird in der heimischen Arena die Vorbereitungs-Serie gegen die Tölzer Löwen abgeschlossen.

Die Ursache für die Niederlage lag für Peitings Trainer auf der Hand. „Wir haben zuletzt hart gearbeitet und hatten keinen Tag frei. Im letzten Drittel waren wir körperlich nicht in der Lage, noch energisch dagegen zu halten“, gestand Leos Sulak. „Künftig müssen wir auch geduldiger spielen“, legte er seinen Cracks ans Herz. Mit Gewalt geht’s nun mal nicht.

Entscheidend war auch für die Niederlage, dass die Gastgeber im Schlussdrittel nochmals nachlegten und Druck machten. „So gesehen ist der Bad Tölzer Sieg in Ordnung gegangen“, so Leos Sulak, der schon wieder voraus blickt und sein Peitinger Team auf die nächsten Aufgaben am Freitag mit dem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen und am Sonntag mit dem DEB-Pokalspiel in Erfurt einstimmt.

Mit sieben Verteidigern und elf Stürmern reiste Leos Sulak zum Oberliga-Rivalen. Die setzte er alle ein. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Trainer auch recht zufrieden. Nach der Nullrunde im ersten Drittel legte Robin Slanina in der 31. Minute auf Zuspiel von Patrik Beck und Anton Saal vor. So weit ging das Ergebnis im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften in Ordnung. Hüben wie drüben erlebten die etwas mehr als 400 Besucher Einschussmöglichkeiten.

Im Schlussdrittel machten die Gastgeber aber Druck - und schossen Tore. Johannes Sedlmayr gelang in der 43. Minute der Ausgleich, und Franz Mangold brachte Bad Tölz in der 47. Minute in Überzahl in Führung. Den Vorsprung bauten Sedlmayr (58.) und Andreas Andrä mit einem Überzahltor eine Sekunde vor dem Abpfiff aus, so dass es noch ein deutlicher Sieg für die Gastgeber wurde. df

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