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Bringt den EC Peiting in Führung: Anton Saal (r.), hier im Heimspiel gegen Riessersee, schießt am Freitagabend in Weiden das 1:0.

Peiting verliert „heiße Schlacht“ - Play-off-Gegner steht fest

  • vonKatrin Kleinschmidt
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Ein guter Start hat nicht gereicht: Der EC Peiting unterliegt bei den „Blue Devils“ Weiden im Penaltyschießen. Damit ist klar: Die nächste Reise geht in den hohen Norden.

Peiting – Jetzt ist es klar: Der EC Peiting trifft in den Play-offs der Eishockey-Oberliga auf die „Crocodiles“ aus Hamburg. Das stand am Freitagabend nach der 5:6-Niederlage im Penaltyschießen gegen die „Blue Devils“ Weiden fest. Da Füssen gleichzeitig in Regensburg verlor, sind die Peitinger nicht mehr vom sechsten Rang zu verdrängen.

Die legten in Weiden gut los, wie ECP-Geschäftsführer Peter Gast aus Weiden berichtete. „Wir spielen ein sehr gutes Spiel“, sagte er nach dem ersten Drittel. „Wir sind absolut überlegen.“ So kam der ECP zu rund einem Dutzend Chancen, während Weiden nur drei Mal abzog. Die Trefferquote war allerdings gering. Nur einmal zappelte der Puck im Netz der „Blue Devils“. Nach einer schönen Kombination landete die Scheibe bei Anton Saal, der sie sehenswert ins Tor beförderte. „Das war wunderschön herausgespielt“, schwärmte Gast.

Weiden dreht im zweiten Drittel gegen Peiting auf

Ins zweite Drittel startete Peiting in Unterzahl, da sich Simon Maier kurz vor der Pause mit einem Stockschlag eine Zwei-Minuten-Strafe eingehandelt hatte. Und zack, das wurde bestraft. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang Herbert Geisberger für die „Blue Devils“ der Ausgleich. Und der war kein Ausrutscher. Denn offensichtlich wollten sich die Weidener, für die die Saison am Sonntag endet, im letzten Heimspiel vernünftig von den Fans verabschieden. „Die haben jetzt richtig Gas gegeben“, beschrieb Gast das zweite Dritte. „Und auch richtig gut gespielt.“Ein bisschen Glück gab’s oben drauf. Als Paul Wolf schoss, flog die Scheibe an den Schlittschuh des Peitinger Verteidigers Tim Rohrbach – und von dort zum 3:1 ins ECP-Gehäuse. Zuvor hatte Jakub Bitomsky die Weidener in Führung gebracht. „Wir mussten dann richtig beißen“, sagte Gast. Florian Stauder brachte Peiting im Powerplay auf 2:3 heran, Rohrbach gelang fünf Minuten später der Ausgleich. Doch die Gastgeber blieben dran. Tomas Rubes schoss in der 40. Minute das 4:3 – seine Weidener gingen mit einer Führung im Rücken in die zweite Pause.

Nardo Nagtzaam vergibt Penalty

Die baute Bitomsky auf 5:3 aus. Doch das ließ sich Peiting dann doch nicht bieten. In doppelter Überzahl brachte Ty Morris den ECP auf 4:5 heran, Stauder gelang fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich.

Damit ging die Partie in die Verlängerung. Nardo Nagtzaam bekam da einen Penalty zugesprochen – doch der ECP-Stürmer scheiterte. Und so lief die Uhr ohne weitere Treffer herunter.

Im Penaltyschießen zogen die Peitinger schließlich den Kürzeren. Rubes sorgte für die Entscheidung. Der Weidener Sieg „geht in Ordnung“, sagte Gast. „Aber zum Schluss war das nochmal eine heiße Schlacht.“

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