In der ersten Sturmreihe bewährt: Junior Martin Guth ist auch in Deggendorf und gegen Erding am Sonntag im Trikot des ECP zu erwarten. foto: df

Der EC Peiting wird Erding nicht unterschätzen

Peiting - Es ist die Mannschaft, die die „rote Laterne“ in den Händen hält. Unterschätzen wird der ECP den TSV Erding, der am Sonntag in der Peitinger Eishalle gastiert (Anpfiff 18 Uhr), allerdings nicht. Sonst könnte er schnell eine unliebsame Überraschung erleben. Am Freitag um 20 Uhr spielen die Peitinger in Deggendorf.

„Auch das Spiel muss erst einmal gespielt werden“, weiß Peitings Trainer Leos Sulak die Unberechenbarkeiten in der Oberliga einzuschätzen und spricht den TSV Erding an. „Das ist eine homogene Mannschaft“, lobt er und warnt vor Daniel Krzizok und dem Tschechen Alex Jirik. „Die sind gefährlich und immer für Tore gut.“ Konzentration fordert Leos Sulak von seinen Cracks. „Sonst wird das nichts mit einem Sieg. Die Mannschaften sind nämlich sehr ausgeglichen.“

Im Training hat Peitings Trainer das Überzahlspiel geübt. „Da schießen wir noch zu wenig Tore“, bedauert er und will auch das Spiel nach hinten forcieren. Robin Slanina und Alexander Simon sind wieder dabei. „Dadurch haben ich mehr Möglichkeiten“, so Sulak, der allerdings mit drei Sturmreihen spielen wird. Junior Tim Rohrbach ist noch verletzt.

Der Klassenerhalt ist es, den sich die Erdinger auf die Vereinsfahnen geschrieben haben. Momentan belegen die Gladiators zwar nur den letzten Platz, doch der Kontakt zum Mittelfeld ist nicht aus den Augen verloren. Deshalb müssen Trainer Leos Sulak und seine Cracks mit einem ehrgeizigen Gegner rechnen. Das erlebten die Peitinger schon im Hinspiel, als sie mit 4:5 das Nachsehen hatten und der Aufsteiger seinen ersten Saisonsieg feierte.

Das soll diesmal nicht passieren gegen den TSV Erding, für den mannschaftliche Geschlossenheit und nicht große Namen sprechen. Der Mannschaft, die sich in der Bayernliga wacker schlug und in den Play-offs fast 3000 Fans in die Eissporthalle lockte, schenkt die Vorstandschaft auch in der Oberliga weitgehend das Vertrauen.

Wie der ECP, setzen die Erdinger bei ihren Kontingentspielern auf Tschechen. Neben Stürmer Ales Jirik wurde die Abwehr mit Jiri Jelinek verstärkt. Dazu gesellten sich als Neuzugänge Dominik Ochmann und Timon Ewert, die mit Rosenheimer Förderlizenz dabei sind, Felix Kürten aus Landshut, der Klosterseer Sebastian Gumpinger und Florian Engel von Germering. Auch die Junioren Markus Knallinger und Xaver Felixberger haben den Sprung geschafft.

Im Tor steht eine Frau ihren Mann: Viona Harrer ist nicht nur Backup, sondern hat das Vertrauen von Trainer Markus Knallinger, der auf Einsatz setzt. „Spielerisch können wir mit den besseren Teams sicherlich nicht mithalten“, so seine Einschätzng vor der Saison. „Ich erwarte aber, dass die Mannschaft über harte Arbeit und Leidenschaft ins Spiel findet.“

Zuerst müssen sich die Peitinger allerdings am heutigen Freitag mit dem Deggendorfer EC auseinandersetzen. In Peiting setzte sich der EC Peiting schon mit 3:1 gegen den Fünften der Oberliga Süd durch.

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