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Jubelnder Verteidiger: Andreas Feuerecker nach seinem Treffer zum 2:1.

Spitzenreiter Peiting baut seine Führung aus

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Es läuft beim EC Peiting: Weil Verfolger Regensburg patzt, kann der Spitzenreiter seinen Vorsprung weiter ausbauen.

Peiting – Keinen Spaß verstand der EC Peiting beim Heimspiel am Faschingssonntag gegen die Blue Devils Weiden. Gegen die Oberpfälzer feierte der Tabellenführer dank treffsicherer Verteidiger einen humorlosen 5:3-Arbeitssieg. „Gegen die routinierte Weidener Mannschaft wollten wir unbedingt gewinnen“, sagte ECP-Coach Sebastian Buchwieser. „Letztlich war unser Sieg verdient.“

Weiden startete motiviert in die Partie. Nach dem ersten gefährlichen Schuss nach 16 Sekunden auf das von Andy Magg gehütete ECP-Gehäuse folgten aber nur wenige gefährliche Aktionen der Gäste. Auf der Gegenseite herrschte mehr Betrieb. Florian Stauder erkämpfte sich die Scheibe und beförderte sie umgehend zum 1:0 ins Tor. Wenig später leistete sich Magg einen dicken Patzer, als er einen harmlosen Versuch von Philipp Siller zum 1:1 über die Kelle rutschen ließ. Die Antwort der Peitinger folgte jedoch auf den Fuß. Eine Einzelaktion von Andreas Feuerecker brachte den ECP sofort wieder in Front. Aber auch diese Führung hielt nur kurz, da Matt Abercrombie im ersten Überzahlspiel der Gäste am langen Pfosten unbedrängt zum 2:2 einschießen durfte. Der Tabellenführer zeigte sich davon unbeeindruckt. Nach Chancen für Feuerecker und Milan Kostourek (14.) innerhalb weniger Sekunden startete Brad Miller ein Solo, das er mit dem 3:2 krönte.

Im Mittelabschnitt passierte zunächst wenig, da sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Erst nach der Ausgleichschance von Tomas Rubes (31.) zogen die Peitinger die Zügel wieder an. Einige gute Möglichkeiten ließ der ECP noch aus, ehe Feuerecker in doppelter Überzahl die Scheibe über den Pfosten zum 4:2 ins Weidener Tor hämmerte. Noch im Powerplay verpasste Ty Morris nachzulegen.

Für den vorentscheidenden fünften Treffer leistete er dann aber die Vorarbeit, als er im Schlussdurchgang im Powerplay seine Kollegen Thomas Heger mustergültig bediente, der keine Probleme hatte einzunetzen. Martin Heinisch brachte die Blue Devils danach noch mal heran, weil die ECP-Abwehr nicht konsequent klärte. Spannend wurde es deshalb aber nicht, da die Peitinger in der Schlussphase die Partie weiterhin kontrollierten. In Überzahl kamen die Gäste zwar noch zu Möglichkeiten. Magg, der in der letzten Minute auch noch einen „Kopf-Safe“ zeigte, ließ aber nichts mehr anbrennen. Die Hausherren waren bei einigen Chancen jedenfalls näher dran am sechsten Tor, als die Blue Devils am Anschlusstreffer. Für zusätzliche Partylaune bei den Peitingern sorgte danach die Kunde von der Regensburger Niederlage in Landshut, mit der sie am Freitag gegen Regensburg den ersten Platz vorzeitig klar machen können. „Das ist dann fast wie Play-offs“, sagte Buchwieser voll Vorfreude auf die Spitzenpartie.

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