Da jubelten sie noch gemeinsam: Anton Saal (l.) und Dominic Krabbat (r.) mit Ty Morris. Während Saal mittlerweile Trainer des EC Peiting ist, verlässt Krabbat den Verein.
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Da jubelten sie noch gemeinsam: Anton Saal (l.) und Dominic Krabbat (r.) mit Ty Morris. Während Saal mittlerweile Trainer des EC Peiting ist, verlässt Krabbat den Verein.

Abgänge bei Oberligist

Zwei Stürmer des EC Peiting sagen Servus - einer davon nach 538 Pflichtspielen

  • Katrin Kleinschmidt
    VonKatrin Kleinschmidt
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Der EC Peiting hat zwei Abgänge zu vermelden. Einer der beiden kam erst vor der vergangenen Saison, der andere war ein Dauerbrenner im ECP-Trikot. Er trug es das erste Mal vor 17 Jahren.

Peiting – Es gibt Szenen, mit denen brennen sich Sportler ins Gedächtnis der Fans ein. Eine solche hatten Dominic Krabbat und Anton Saal 2016, als sie in der Verlängerung gemeinsam auf das Gehäuse der Tölzer Löwen stürmen. Der erste Schuss wird abgewehrt, Krabbat erkämpft den Puck zurück, bedient Saal – der trifft. Tölz ist raus aus den Play-offs, der EC Peiting jubelt.

Fünf Jahre später nun ist der damalige Torschütze neuer Peitinger Trainer. Krabbat steht noch immer auf dem Eis, künftig aber nicht mehr für den ECP. Er verlässt den Eishockey-Oberligisten ebenso wie Aziz Ehliz. Das gab der Verein am Sonntag auf seiner Homepage bekannt.

Aziz Ehliz verlässt den EC Peiting nach nur einer Saison.

Der Stürmer Ehliz kam in der vergangenen Saison von Ligakonkurrent SC Riessersee. In 28 Spielen gelangen ihm zwölf Punkte. Er wird seine Karriere nun an anderer Stelle fortsetzen – wo, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Dominic Krabbat verlässt EC Peiting

Auch Krabbat soll dem Vernehmen nach bereits einen neuen Verein gefunden haben. Sein Weggang dürfte viele ECP-Fans schmerzen, immerhin absolvierte er 538 Pflichtspiele für die Peitinger, steuerte 450 Punkte bei.

Dominic Krabbat trug vor 17 Jahre das erste Mal das ECP-Trikot.

Die Nummer 87 stand erstmals vor 17 Jahren für den ECP auf dem Eis, damals noch als Jugendlicher. Zwischenzeitlich verließ der heute 34-Jährige den Verein, spielte in Augsburg, Kaufbeuren und Dresden. Seit 2013 stand er dann durchgängig in Diensten der Peitinger.

In der vergangenen Saison ging für Krabbat allerdings nicht viel. Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Ansteckungsgefahr erhielt der Stürmer von seinem Arbeitgeber keine Erlaubnis, Eishockey zu spielen. Bitter für den Verein, immerhin gehörte Krabbat in den Spielzeiten zuvor zu den Stammkräften. In der Saison 2019/2020 gelangen ihm in 49 Spielen 18 Tore und 25 Assists, damit war er viertbester Punktelieferant. In der Spielzeit zuvor, als Peiting Meister der Oberliga Süd wurde, steuerte er 17 Tore und 32 Vorlagen bei. Nun aber heißt es Abschied-Nehmen aus Peiting – laut Pressesprecher Simon Fritzenschaft „in großer Dankbarkeit für den geleisteten Einsatz während eines ganzen Eishockeylebens“. kma

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