Vergebene Mühe beim Start in die Oberliga: Der EC Peiting (links Michael Kreitl, rechts Patrik Beck) unterlag bei den Selber Wölfen im Penaltyschießen mit 2:3. Foto: cm

ECP unterliegt zum Auftakt in Selb im Penaltyschießen

Peiting - Ein super Auftakt war es nicht für den EC Peiting in der Eishockey Oberliga Süd: Im Penaltyschießen unterlag die Truppe von Trainer Leos Sulak bei den Selber Wölfen mit 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:1).

Nach dem Spiel wurden Erinnerungen an die vorige Saison wach. Viermal setzten sich die Peitinger damals noch gegen die Selber Wölfe duch. Doch die Gastgeber präsentieren sich in der neuen Saison mit einer verstärkten Mannschaft. Neuzugang Jared Mudryk verwandelte schließlich den entscheidenden Penalty, der die Gastgeber zum Sieger machte. Während die Peitinger Schützen alle drei Penaltys vergaben.

Etwas enttäuscht war Peitings Trainer schon. „Die ersten zehn Minuten haben wir verschlafen“, klagte Leos Sulak, „da ist bei uns nicht viel passiert.“ Anders bei den Selber Wölfen, die recht bissig begannen und ihr erstes Überzahlspiel durch Dennis Thielsch in der vierten Minute zur Führung nutzen. Danach hatten zwar die Peitinger einige Chancen, aber Selbs Torsteher Stephan Ritter war zur Stelle. So auch bei einem Scharfschuss von Milos Vavrusa.

Ihre große Zeit hatten die Peitinger im zweiten Durchgang. Doch beim Spiel auf ein Tor scheiterten die Angreifer reihenweise. Ob Robin Slanina, Klaus Müller, der in Überzahl den Pfosten traf, Michael Kreitl oder andere. Die Gastgeber konnten sich kaum des Drucks erwehren, den die Peitinger aufbauten.

„Wir hätten mit unseren Chancen den Sack im zweiten Drittel eigentlich zumachen müssen“, klagte Peitings Trainer über die Versäumnisse seiner Angreifer, den Puck im gegnerischen Kasten unterzubringen. Er hatte aber auch Lob für seine Kufenflitzer: „Meine Mannschaft hat sich nach dem 0:2-Rückstand nicht aufgegeben, sondern sie ist zurückgekommen und hat bis zum Schluss gekämpft.“ Das reichte bis über die Verlängerung hinaus.

Die im zweiten Durchgang vergebenen Chancen rächten sich. Die beiden Mannschaften waren im Schlussdrittel gerade mal 17 Sekunden auf dem Eis, das schlug Mudryk mit dem 2:0 zu. Er ließ den Gegner stehen und netzte eiskalt ein. „Da hätten wir aggressiver sein müssen“, beklagte Sulak die Nachlässigkeiten in seinem Team.

Erst vier Minuten später wurde der Einsatz des EC Peiting belohnt: Slanina kam über rechts und schaffte den Anschluss (45.), und Patrik Beck nutzte eine Unachtsamkeit in Selbs Defensive zum Ausgleich (50.). Damit rettete der Tscheche den Peitingern wenigstens einen Punkt. Nach dem Ausgleich waren bis zum Ende der regulären Spielzeit die Selber einem dritten Treffer näher. Doch wie in den restlichen zehn Minuten blieb auch die Verlängerung toros, so dass das Penaltschießen entschied. df

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