Jetzt eine Niederlage: Im ersten Match (Bild) setzte sich der ECP noch gegen Klostersee mit 4:1 durch. In Grafing wurde allerdings mit 0:2 verloren. foto: df

Der ECP verliert das dritte Auswärtsspiel in Folge

Peiting - Ihre dritte Auswärtsniederlage in Folge kassierten die Eishockey-Cracks des EC Peiting. Beim EHC Klostersee unterlagen die Peitinger mit 0:2 (0:0, 0:0, 0:2). Damit ist der ECP die Führung los.

Beide Mannschaften haben sich schwer getan, sich Einschussmöglichkeiten rauszuarbeiten. „Ein paar Chancen hatten wir schon“, sprach Peitings Trainer Leos Sulak einige wenige Chancen an. „Aber wenn man kein Tor schießt, dann kann man auch nicht gewinnen“. Der 55-Jährige nannte aber noch einen Grund, warum verloren wurde: „Wir kassieren zu viele Strafenzeiten“, ärgerte sich der Trainer.

Am meisten schmerzt Sulak die Spieldauerstrafe für Michel Kreitl. Im ersten und im zweiten Durchgang kassierte er jeweils eine Zehnminutenstrafe, die automatisch eine Spieldauerstrafe zur Folge hatte. In Grafing waren auch die verletzten Anton Saal und Josef Kottmair nicht dabei. Außerdem fehlte Robin Slanina.

Recht verhalten starteten beide Mannschaften. Die Gastgeber wollten sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren, und Peiting endlich wieder einmal auswärts Punkte mitnehmen. Doch weil beide Abwehrreihen frühzeitig störten, konnte sich keiner der beiden Kontrahenten nennenswerte Chancen rausspielen. In der siebten Minute tauchte einmal Klostersees Thomas Hemmerle vor Peitings Torsteher auf, doch Florian Hechenrieder klärte. Ein Treffer der Gastgeber wurde eine Minute später wegen Torraum-Abseits nicht gegeben. Schon im ersten Durchgang spielten die Peitinger dreimal in Unterzahl, und in Durchgang zwei bekamen sie vier Strafzeiten aufgebrummt. Die Situationen wurden unbeschadet überstanden. Doch die kosteten Kraft, die vielleicht zum Schluss abging. In der 32. Minute prüfte Gert Acker den Peitinger Keeper, doch zuvor hatte schon Manfred Eichberger auf der anderen Seite eine Chance. Er hätte die Scheibe nur über den am Boden liegenden Torsteher Patrick Ashton lupfen müssen.

Hochkarätige Chancen blieben auch im Schlussdurchgang aus. Florian Thomas prüfte einmal Klostersees Torhüter. Auf der anderen Seite spielte sich Raphael Kaefer durch zwei Petinger Abwehrspieler, doch bei Hechenrieder war Endstation. In der Schlussphase verstärkten die Gastgeber den Druck. In der 57. Minute, als sich beide Parteien schon auf eine Verlängerung einstellten, schlug Klostersee zu. Der Jüngste im Team, Junior Kaefer, traf zum 1:0. Endgültig war die Partie mit dem zweiten Gegentreffer 33 Sekunden vor dem Abpfiff durch Patrick White entschieden, nachdem Peitings Trainer nicht mehr dazu kam, seinen Keeper durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Nach einem Bully-Gewinn bombte der Schütze ein. df

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