Ausgetrickst: Christian Mayr (rechts) hat das Nachsehen. Mit 2:7 unterlag der EC Peiting in Füssen. foto: rh

Der ECP verliert das vierte Auswärtsspiel in Folge

Peiting - Die Negativserie des EC Peiting auf fremdem Eis setzt sich fort. Beim EV Füssen kassierte der ECP die vierte Auswärtspleite in Folge. Durch die 2:7 (1:3,1:3,0:1) Schlappe bei den Allgäuern rutschte die Truppe von Trainer Leos Sulak zunächst auf Platz drei zurück.

„Füssen war die bessere Mannschaft, deshalb geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung“, wollte Sulak hinterher nichts schönreden. Wie schon in den Spielen davor machte sich sein Team mit vielen unnötigen Strafzeiten das Leben selbst schwer. „Wir haben im Vorfeld darüber gesprochen, und trotzdem sind sie wieder passiert“, zeigte sich der ECP-Coach ziemlich angesäuert. Darüber hinaus konnte sein Team den Ausfall von Routinier Michael Kreitl und Stürmer Sepp Kottmair nicht kompensieren. Sulak war dadurch erneut zu Umstellungen gezwungen. Die neuen Sturmreihen harmonierten jedoch nur bedingt.

Ganz anders dagegen die Leoparden. Nach 33 Sekunden rissen die EVF-Fans die Hände schon in die Höhe. Ruslan Bezscchansny überlief Peitings Verteidiger und überwand Torüter Florian Hechenrieder. Doch Schiedsrichter Eugen Schmidt, in Peiting seit der Matchstrafe gegen Christian Mayr kein Unbekannter, erkannte den Treffer nicht an, da er die Scheibe nicht über der Linie sah. „Der Puck war aber klar drin“, bekannte ECP-Geschäftsführer Peter Gast.

Die Peitinger kamen kaum aus dem eigenen Drittel. Bei der ersten Strafzeit fackelte Pavel Mojetk (6.) auch nicht lange. Von der blauen Linie netzte er zum 1:0 ein. Die Gäste hatten sich danach noch gar nicht richtig sortiert, da durfte Andrej Naumann 18 Sekunden später unbedrängt zum 2:0 einschieben. Nur Augenblicke später keimte beim spärlich mitgereisten ECP-Anhang aber wieder Hoffnung auf. Patrick Beck (7.) lief in Unterzahl ein Break zum Anschlusstreffer. Die Freude darüber währte aber nicht lange. Daniel Schmölz (10.) nutzte eine unübersichtliche Situation vor Hechenrieder, um die Scheibe zum 1:3 ins Netz zu stochern.

Danach wachten die Gäste richtig auf. Fabian Weyrich (13.) und Florian Stauder (17.) scheiterten am Torhüter, und zwischendurch traf Mayr (16.) die Stange. Auch eine Möglichkeit durch Manfred Eichberger (22.) brachte nichts ein. Danach überrollten die Hausherren die Peitinger aber wieder mit Kontern, und das mit Erfolg. Sascha Golts (24.), Dominik Meisinger (26.) und Eric Nadeau (27.) brauchten nur gut drei Minuten für drei Tore zur Vorentscheidung.

Sulak wechselte den Torhüter. Das brachte etwas Besserung. Sein Team gestaltete die Partie im Anschluss ausgeglichen, wobei die Allgäuer merklich einen Gang zurückschalteten. Florian Stauder (39.) betrieb auch noch etwas Ergebniskosmetik. Sechs Sekunden vor Ende gelang Naumann noch das 7:2. rh

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