Kein Selbstläufer zu erwarten: Auf einen verstärkten EV Landsberg stellen sich Michael Kreitl (links) und seine Kameraden am Sonntag ein. Im ersten Heimspiel setzte sich der Oberliga-Zweite gerade mal mit 4:3 durch.  df

ECP will den Letzten nicht unterschätzen

Peiting - In den nächsten beiden Einsätzen muss sich der EC Peiting wieder mit Mannschaften aus der näheren Umgebung auseinandersetzen. Am kommenden Sonntag steigt um 18 Uhr in der ECP-Arena das Derby gegen den EV Landsberg. Bereits am heutigen Freitag um 20 Uhr ist der Oberliga-Zweite beim EHC Klostersee zu Gast.

„Bei uns sind alle an Bord“, freut sich Trainer Leos Sulak. Das Unternehmen Führungsposition setzen die Peitinger fort, nachdem sie zuletzt angesichts einer Niederlage in Deggendorf an der Übernahme der Tabellenspitze gescheitert sind. Vielleicht geht ja noch was, allerdings nicht aus eigener Kraft. Doch wie die Vergangenheit lehrte, patzt auch die Konkurrenz, die am Wochenende offensichtlich das schwierigere Programm hat. Klassenprimus Bad Tölz spielt gegen Passau und in Füssen, der SC Riessersee muss sich mit dem EV Landsberg und Deggendorf auseinandersetzen.

Mit den Landsbergern ist wieder zu rechnen, wie der 8:5-Sieg in Klostersee signalisierte, und gegen Deggendorf unterlag der Letzte der Liga erst in der Verlängerung mit 2:3. Nikolaus Maier ist offensichtlich die gewünschte Verstärkung in der Abwehr, auch wenn dem Bad Bayersoiener angesichts einer Verletzung noch die Spielpraxis fehlt.

Sorgen hat der EVL-Trainer mit den Torhütern. Nachdem Rostislav Kosarek und jetzt auch Alexander Reichelmeir verletzt sind und für Patrick Ashton noch die Lizenz fehlte, musste Daniel Klein zwischen die Pfosten. Der Junior hat seine Feuertaufe bestanden, doch soll er nicht überfordert werden.

Die bisherige Bilanz weist gegen den EVL mit 5:2, 4:3 und 7:2 drei Peitinger Siege aus. Doch die Gäste wollen noch in die Play-offs, und dazu sind auch die Punkte der Vorrunde nötig, die in die Zwischenrunde mitgenommen werden. Mit Thomas Zeck gibt es am Sonntag ein Wiedersehen. Der Kanadier Troy Bigam und David Sefic aus der Slowakei sind die beiden Kontingentspieler beim EVL, der sich zu Saisonbeginn mit elf Neuzugängen verstärkte und inzwischen nachgebessert hat.

„Gegen die Mannschaft müssen wir alles in die Waagschale schmeißen“, fordert Peitings Trainer. „Die ist nicht schlecht.“ Ohnehin ist es Sulak ein Rätsel, dass die Landsberger so abgeschlagen hinten stehen. Doch gegen Klostersee gab die Mannschaft, bei der die Ausländer und Benjamin Barz die Top-Leute sind, ein Lebenszeichen. Den Aufwind sollen am Sonntag auch die Peitinger zu spüren bekommen.

Der EHC Klostersee hat inzwischen Federn gelassen. Am vergangenen Wochenende ging die Mannschaft von Trainer Doug Irwin leer aus. Dabei hatten die Grafinger in Peiting schon einmal mit 4:0 gepunktet. Doch in den nächsten beiden Eisätzen revanchierte sich der ECP mit einem 6:1 und 5:1.

Noch muss Peitings Trainer einige Abstriche machen. Florian Bindl hat zwar das Training wieder aufgenommen, doch an einen Einsatz ist dieses Wochenende nicht zu denken. Von Lubor Dibelka erwartet der Teamchef nach seiner Verletzungspause noch nicht die volle Leistung.

An seinen Sturmreihen will Sulak nichts ändern. Dibelka spielt mit Michael Kreitl und Andrej Salzer; im zweiten Sturm hat sich inzwischen Florian Simon zu Manfred Eichberger und Martin Pfohmann gesellt. Die dritte Reihe wird von den Youngsters Florian Thomas, Marc Vorderbrüggen und Robin Slanina gebildet. Eine vierte Angriffsreihe wird es nicht geben. df

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