Immer für ein Tor gut: Florian Thomas schoss beim Peitinger 3:1-Sieg bei den Black Dragons Erfurt zum 3:1 für den ECP ein. foto: df

Der ECP zieht in die zweite DFB-Pokalrunde ein

Peiting - Der EC Peiting hat in der DEB-Pokalrunde die erste Hürde mit Bravour gemeistert. Mit einem 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)-Sieg beim EHC Black Dragons Erfurt zog die Eishockey-Mannschaft aus Oberbayern ins Achtelfinale ein. Erfurt ist aus dem Rennen.

Die etwas längere Anreise in den Osten der Republick, begleitet von den treuen Anhängern des Fanclubs Pirates, hat sich für die Peitinger Fraktion gelohnt. Mit einem Sieg kehrten Trainer Leos Sulak und die Mannschaft zurück in die Heimat. Jetzt hoffen die Peitinger im Achtelfinale, das am 16. November gespielt wird, auf einen attraktiven Heimspielgegner. Möglichst aus der zweiten Liga, dann haben sie sicher das Heimrecht. Das ist auch denkbar. Denn mit dem ECP, dem EV Füssen, Bad Nauheim und dem MEC Halle, der die Rostock Piranhas mit 9:1 aus dem Rennen warf, sind nur noch vier Oberligisten dabei im Kreis der 16 Viertelfinalisten.

Leicht war es nicht, bis sich die Peitinger bei den Black Dragons Erfurt durchgesetzt hatten. „Das war ein ausgeglichenes Spiel“, bemerkte Peitings Trainer, der ohne Klaus Müller auskommen musste. Der Stürmer war beruflich verhindert. „Die Erfurter haben eine gute Mannschaft, die können schon Eishockey spielen“, lobte Leos Sulak den Gegner. „Die haben es uns nicht leicht gemacht.“

Entscheidend war nach Meinung des ECP-Trainers für den Sieg, dass seine Mannschaft gut nach hinten gearbeitet hat. „Wir haben diesmal sehr diszipliniert gespielt“, schwärmte er. Ganz anders als noch zwei Tage vorher im abschließenden Test gegen Liga-Konkurrent EC Bad Tölz, gegen den mit 3:5 verloren wurde.

Allerdings: Angefangen haben die Peitinger wie gegen die Tölzer Löwen, und im ersten Durchgang ist noch nicht allzu viel zusammengelaufen. Erst ein paar Umstellungen im zweiten Drittel brachten die Gäste auf Touren, nachdem die Peitinger zunächst hinten lagen. In der zehnten Minute jagte Robert Vavroch die schwarze Hartgummischeibe zum 1:0 für die Erfurter ins Peitinger Netz.

Weitere Gegentreffer ließen die Oberbayern nicht zu, vielmehr gingen sie selbst erfolgreich auf Torejagd. So in der 27. Minute, als zwei Erfurter gleichzeitig auf die Strafbank mussten und Milos Vavrusa den Ausgleich schaffte. Kapitän Gordon Borberg sorgte sogar für einen Doppelschlag. Nur 46 Sekunden später brachte er den ECP erstmals in Führung, als nur noch ein Erfurter auf der Strafbank saß. Die Verteiger haben zugeschlagen.

Den Vorsprung gaben die Oberbayern nicht mehr aus der Hand. Sie trotzten allen Anstrengungen der Gastgeber und waren erfolgreich bemüht, den Erfurtern nur wenige Chancen zu erlauben. In der 48. Minute gelang Florian Thomas der dritte Treffer für den EC Peiting, der die Führung angesichts seiner sicheren Defensive bis zum Schlusspfiff behauptete.

Der Sieg war die gelungene Einstimmung auf die am kommenden Freitag beginnende Punktrunde mit dem Auswärtsspiel in Selb. df

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Topscorer bleibt - Nardo Nagtzaam verlängert beim EC Peiting
Etwas ließ er die Peitinger zittern, doch nun ist es offiziell: Nardo Nagtzaam läuft auch kommende Saison für den EC Peiting in der Oberliga Süd auf. 
Der Topscorer bleibt - Nardo Nagtzaam verlängert beim EC Peiting
„Das war schon herzzerreißend“: Dennis Neal wechselt für seine Kinder zum EC Peiting
Dennis Neal wechselt vom ECDC Memmingen nach Peiting. Im Interview spricht er über seine Entscheidung, die Familie und unangenehme Erinnerungen an den ECP.
„Das war schon herzzerreißend“: Dennis Neal wechselt für seine Kinder zum EC Peiting

Kommentare