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Kam beim Stand von 0:5 aufs Eis: ECP-Goalie Andreas Magg (hier bei einem Vorbereitungsspiel gegen Sonthofen) löste zur Hälfte des Spiels Florian Hechenrieder ab. 

Zwei Gegentore in Überzahl: Peiting patzt in Füssen

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In der bisherigen Saison waren die Duelle zwischen dem EV Füssen und dem EC Peiting knappe, spannende Geschichten. Von der Oberliga-Partie am Freitagabend kann man das nicht behaupten.

Peiting – Puh, die Partie am Freitagabend ging für den EC Peiting gehörig in die Hose. In Füssen gerät das Team, das erstmals den zurückgekehrten Anton Saal und Neuzugang Thomas Schmid in seinen Reihen hat, mit 0:5 in Rückstand. Danach fängt es sich zwar, doch zu retten ist nichts mehr. Der EV gewinnt 6:2 und setzt sich damit erstmals in dieser Saison deutlich gegen Peiting durch.

Die ersten zehn Minuten ist Peiting laut ECP-Geschäftsführer Peter Gast noch „vollkommen überlegen“. Und obwohl sich Füssen in der ersten Viertelstunde zwei Strafen einhandelt und insgesamt vier Minuten in Unterzahl ist, gelingt Peiting kein erfolgreicher Abschluss. Das wird bestraft. Nach einem Doppelpack in der 14. Minute steht’s plötzlich 2:0 für den EV. Erst schließt Marc Besl einen Konter erfolgreich ab, dann trifft 18 Sekunden später Marc Hofmann aus dem Gewühl heraus. ECP-Kapitän Andreas Feuerecker hat danach die beste Chance auf den Anschlusstreffer – sein Schuss knallt an die Latte.

Füssen schießt in Unterzahl zwei Tore

Im zweiten Drittel sieht’s nicht besser aus für die Peitinger. Im Gegenteil. Nach nur zwei Minuten erhöht Nikita Naumann auf 3:0. Und dann wird’s richtig bitter. Füssens Lubos Velebny sitzt gerade für zwei Minuten auf der Strafbank, da kassiert Peiting gleich zwei Gegentore. Besl und Dejan Vogl schrauben so innerhalb einer Minute das Ergebnis auf 5:0 rauf. „Das darf einfach nicht passieren, dass man zwei Tore in Überzahl bekommt“, sagt Gast verärgert. „Das war überhaupt ein dermaßen schlechtes Drittel von uns. Ich weiß nicht, ob wir diese Saison überhaupt schon einmal so schlecht gespielt haben.“ Für ECP-Goalie Florian Hechenrieder ist die Partie nach dem 5:0 vorbei, für ihn kommt Andreas Magg aufs Eis. Danach lässt zumindest der Anschlusstreffer von Thomas Heger, der von Ty Morris bedient wird, Geschäftsführer Gast noch auf ein gutes Ende hoffen. „Ich bin guter Dinge, dass noch etwas geht“, sagt er vor dem letzten Drittel. „Aber es wird sehr schwierig.“

Im letzten Drittel will‘s Peiting nochmal wissen

Die Richtung zu Beginn des Drittels stimmt auf jeden Fall. Nach knapp drei Minuten passt Dominic Krabbat vor das Füssener Tor – da wartet der zurückgeholte Ex-Kapitän Anton Saal, der nur den Schläger hinhalten muss: 2:5. Peiting ist nun wieder besser im Spiel, zeigt laut Gast eine „vernünftige“ Leistung. In den Schlussminuten setzt Sebastian Buchwieser alles auf eine Karte, nimmt Magg mehrfach vom Eis, um einen sechsten Feldspieler drauf schicken zu können. Einmal geht’s schief. In der 57. Minute befördert Besl die Scheibe zum 6:2 – und damit zum Endstand – ins leere Tor.

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