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Klostersee macht’s zweistellig

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Bedient am Boden: Schongaus Torhüter Daniel Blankenburg musste die Klosterseer sehr oft jubeln lassen.
Bedient am Boden: Schongaus Torhüter Daniel Blankenburg musste die Klosterseer sehr oft jubeln lassen. © roland halmel

Kantersieg für den EHC Klostersee. Mit einem 10:1 am Freitagabend bei den Schongau Mammuts holten sich die Grafinger in der Aufstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga den dritten Sieg in Folge.

Grafing - Während der EHC eine starke Performance hinlegte, waren die Gastgeber um einiges von ihrer Normalform entfernt. Das erste Saisontreffen mit dem Überraschungsvierten der Hauptrunde, in der beide Begegnungen ausfielen und im engen Zeitfenster auch nicht nachgeholt werden konnten, mussten die Rot-Weißen mit einem vor allem in den Angriffsreihen arg dezimierten Team angehen.

Mit Bob Wren, Florian Gaschke, Gennaro Hördt und Simon Roeder fehlten gleich vier „gesetzte“ Stürmer, nachdem in der Kabine ein Magen-Darm-Virus die Runde gemacht hat. Neben den restlichen sieben Stürmern füllten die Defender Marinus Kritzenberger und Felix Kaller die drei Offensivlinien auf.

Trotz des Improvisierens bei der Aufstellung war die Truppe von Dominik Quinlan auf dem Eis gleich obenauf. Die vor der corona-bedingten Zwangspause acht Mal in Folge siegreich gewesenen Mammuts lagen nach Toren von Nicolai Quinlan und Raphael Kaefer zum 2:0 (6./10.) bald zurück. Schongau tat sich nach vorne schwer, dazu war wie immer auf Philipp Hähl Verlass. Die wenigen Versuche, die zu ihm durchkamen, wehrte der EHC-Keeper souverän ab. Nach dem dritten Streich durch Florian Engel eineinhalb Minuten vor Ende des ersten Drittels konnten die Klosterseer mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause gehen.

Nach Wiederbeginn war schnell klar, dass die Grafinger den Dreier mit nach Hause nehmen würden. Das Gegentor aus der 23. Minute rahmten in Abschnitt zwei die Treffer von Marinus Kritzenberger, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Felix Kaller, noch einmal Engel und dem nach sechswöchiger Verletzungspause erstmals wieder mitmischenden Kanadier Lynnden Pastachak ein.

Den 9:1-Zwischenstand nutzte EHC-Headcoach Quinlan, um Rudi Schmidt für die restlichen 20 Minuten etwas Praxis zu verschaffen. Während der Backup-Goalie seinen Kasten sauber hielt, war auf der Gegenseite Engel mit seinem dritten Streich für „zweistellig“ zuständig.  ele

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