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Trevor Parkes krönte sein Pflichtspiel-Debüt für den EHC mit einem Doppelpack.

Heimsieg über Minsk - Sonntag kommt Turku

EHC mit schwer erkämpftem Auftaktsieg in der Königsklasse - Neuzugänge treffen doppelt

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Mit einem hart erkämpften Sieg ist der EHC Red Bull München in die Champions Hockey League gestartet. Gegen Yunost Minsk überzeugten vor allem die Neuzugänge.

München - Beim EHC ist wieder Eiszeit! Exakt 127 Tage mussten Münchens Eishockey-Fans nach em Gewinn der Meisterschaft auf ein Pflichtspiel der Kufen-Cracks warten. Am Freitag war es wieder soweit: Yunost Minsk gastierte zum Auftakt der Champions Hockey League am Oberwiesenfeld – und machte gleich unschöne Bekanntschaft mit Münchens neuen Offensiv-Stars: Dank zweier Doppelpacks von Trevor Parkes und Mark Voakes schlugen die Bullen Minsk verdient mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1).

Wie zu erwarten, übernahm der EHC früh die Spielkontrolle – ebenso wenig überraschend waren aber auch Abstimmungsschwierigkeiten, die den Spielfluss hemmten. Umso wichtiger war es, dass die Tore zum richtigen Zeitpunkt fielen: Erst traf Voakes per Abstauber (9.), dann legte Parkes nach einer schönen Neuzugangs-Kombination über John Mitchell und Justin Shugg nach (13.).

EHC trifft doppelt in eigener Unterzahl

Es folgten drittelübergreifend mehrere Unterzahl-Situationen der Münchner – mit unterschiedlichem Ausgang: Nutzte Volchek die erste noch zum Anschlusstreffer (17.), schlugen die Münchner kurz darauf in nicht einmal 20 Sekunden doppelt zurück – erneut traf erst Voakes, dann Parkes. Unter den Augen von Ex-EHC-Star Dominik Kahun und 2.680 Zuschauern verkürzten die Gäste zwar nochmals durch Protasenia (36.) und Kulakov (44.) auf 4:3. Außer einem Alleingang von Grin (49.) wurden die Weißrussen in der hitzigen Schlussphase aber nicht mehr gefährlich – damit war der EHC-Auftaktsieg perfekt.

Am Sonntag (17 Uhr) wartet das nächste CHL-Spiel – dann ist TPS Turku aus Finnland (verlor sein Auftaktmatch in Malmö mit 4:8) in München zu Gast. 

mk, fw

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