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Eine letzte Party im Münchner Trikot: Dominik Kahun nach dem dritten Meistertitel des EHC.

Keine vorzeitige Rückkehr zum EHC

Ausstiegsklausel im Vertrag: Das passiert, wenn Kahun es in der NHL nicht packt

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Dominik Kahun wechselt in die NHL. Doch was passiert, wenn er es dort doch nicht schafft? Dafür gibt es bereits einen Plan. Eine Rückkehr zum EHC Red Bull München wird es aber (vorerst) nicht geben.

Nach Niklas Treutle, der 2015 von den Arizona Coyotes verpflichtet wurde, ist Dominik Kahun der zweite Spieler des EHC Red Bull München, der den Sprung in die NHL schafft. Auf der Meisterfeier am Samstag wurde er von den Fans gefeiert, am Freitag startet der Silber-Held von Olympia mit der Nationalmannschaft in die Eishockey-WM in Dänemark (Eishockey-WM 2018: Das ist der Kader von Team Deutschland).

Ab Sommer spielt der 22-jährige Kahun dann für die Chicago Blackhawks. „Zehn NHL-Klubs hatten Interesse, aber Chicago hat sich am meisten bemüht“, erklärte Berater Kahuns Berater Jiri Poner nun der Sport Bild die Entscheidung des Nationalspielers. Der Stürmer erhält neben einem mit 675.000 Euro jährlich dotierten Zweijahresvertrag auch ein Handgeld von 48.000 Euro. Wie das Blatt am Mittwoch zudem berichtet, erhielt Dominik Kahun nicht den üblichen Zweiwege-Vertrag, mit dem er zu einem Farm-Team abgeschoben werden könnte, sondern hat stattdessen eine Ausstiegsklausel für Europa erhalten, falls er sich in Chicago nicht durchsetzen kann.

Tausende EHC-Fans feiern die Triple-Champions - Party-Bilder aus dem Olympiapark

Doch allen Fans des EHC Red Bull München, die auf eine Rückkehr Kahuns an die Isar hoffen, müssen wir an dieser Stelle enttäuschen. Für den Fall, dass der 22-Jährige die NHL nicht packt, hat sich der russische KHL-Verein HC Sotschi die Rechte am dreifachen Meister gesichert. Angeblich würde sein Gehalt dort sogar bei einer Million Euro liegen.

Anfang September wird Dominik Kahun nach Chicago ziehen.

fw

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