+
Kein Durchkommen: Trevor Parkes (l.) und der EHC unterliegen den Augsburger Panthern um Olivier Roy.

Zwischenfall zu Beginn der Partie

Nach Marathon-Match gegen Augsburg - EHC gerät in Playoff-Serie in Rückstand

Der EHC München hat das zweite Spiel nacheinander gegen die Augsburger Panther verloren und liegt damit nun in der Playoff-Serie zurück. Während des Spiels kam es zu einem Zwischenfall.

München - Der EHC ist auf dem Weg zum vierten Titel in Folge in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgerutscht. Der Titelverteidiger verlor im dritten Play-off-Halbfinale gegen den Außenseiter Augsburger Panther in einem weiteren Marathonmatch 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) in der dritten Verlängerung. Braden Lamb erzielte in der 104. Minute im sechstlängsten DEL-Spiel das entscheidende Tor.

"So lange wollten wir eigentlich nicht spielen. Aber wenn es so lange dauert zu gewinnen, dann machen wir es natürlich", sagte der Matchwinner bei Magenta Sport.

Am Mittwoch ist der EHC unter Zugzwang

Damit liegt der Favorit vor dem vierten Duell am Mittwoch (19.30 Uhr/Sport1 und Magenta Sport) in Augsburg in der Best-of-seven-Serie mit 1:2 zurück. Ihren bislang einzigen Sieg hatten die Münchner am vergangenen Mittwoch erst in der 102. Minute gesichert.

Erneut musste das Spiel in München wegen eines Loches im Eis unterbrochen werden. Schon nach 73 Sekunden gab es eine Zwangspause: Weil an der Bande hinter dem Tor ein Stück Eis herausgebrochen war, gingen die Eismeister unter anderem mit einem Feuerlöscher zu Werke. Anders als am vergangenen Mittwoch, als die Drittelpause vorgezogen werden musste, ging es nach wenigen Minuten weiter.

Lesen Sie auch: Ehrung bei DEL-Gala: Doppelte Auszeichnung für Danny aus den Birken

Trotz überzeugendem Beginn früher Rückstand

München dominierte danach das Spiel, doch die Augsburger konterten genauso effektiv wie beim 4:3-Sieg am Freitag. Die erste Torchance der Panther nutzte Jamie Arniel zur überraschenden Führung (10.). Auch im Mitteldrittel waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, doch zunächst sprang nur ein Lattenschuss von Derek Joslin heraus (31.).

Erst in der 33. Minute gelang John Mitchell in Überzahl der verdiente Ausgleich. Im dritten Abschnitt entwickelte Augsburg wieder mehr Offensivkraft. Doch großes Risiko gingen beide Teams nicht ein. Nach 60 Spielminuten standen 47 Torschüsse für die Münchner, aber nur ein Treffer zu Buche.

"Es macht natürlich Spaß, wenn du immer spielst", sagte Nationalspieler Maxi Kastner bei Magenta Sport, "aber wenn du einen Fehler machst, ist es Kacke, und der Tag ist gelaufen." In der zweiten Verlängerung hatten die Augsburger Pech mit einem Lattentreffer von Daniel Schmölz (95.).

Lesen Sie auch: Saisonende und WM-Aus für EHC-Verteidiger Abeltshauser

sid

Auch interessant

Kommentare