1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. EHC München

EHC: Auswärtssieg beim Deutschen Meister

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
EHC-Anhänger schauen sich in der Sportsbar im Mariott Hotel das Spiel des EHC in Hannover an. © sampics

Hannover - Auswärtssieg beim Deutschen Meister: Der EHC hat sein Gastspiel bei den Hannover Scorpions gewonnen. Die Münchner agierten äußerst souverän.

Da war vielleicht was los. Zum Liga-Knaller gegen den amtierenden deutschen Meister Hannover Scorpions versammelte der EHC München am Dienstag rund 250 Anhänger zum Fan-Fest in der Championsbar des Marriott Hotels. Die Stimmung war bereits eine Stunde vor Spielbeginn bestens, die Hütte restlos gefüllt.

Und das Beste für die Fans: Das EHC-Lazarett gab’s live und in Farbe zum Anfassen. Felix Petermann, Neville Rautert und Daniel Hilpert gaben sich die Ehre, nur Uli Maurer musste passen: Die Rückenschmerzen aufgrund seiner Bandscheiben-OP waren einfach zu groß. „Ist das voll hier, ist ja Wahnsinn“, bemerkte Petermann, als er die Bar betrat.

Hilpert sah das gelassener und gönnte sich erstmal einen Burger mit Pommes. Zum Anpfiff waren dann aber beide fokussiert aufs Spiel ihrer Mannschaft. Genau so wie EHC-Goalie Joey Vollmer, der nach langer Zeit endlich wieder Mal die Chance bekam, in der Startformation auf dem Eis zu stehen. In der 6. Minute lag der Puck dann allerdings leider relativ schnell hinter ihm im Netz. Die Orientierungslosigkeit der EHC-Verteidiger Stéphane Julien und Kevin Lavallee nutzt der Ex-Münchner Thomas Dolak zur 1:0-Führung für die Gastgeber. Die Stimmung in der Bar plötzlich auf dem Tiefpunkt.

Bereits eine Minute später gab’s dann Gott sei Dank Grund zum Jubeln. Ein Schlagschuss von Sören Sturm aus sieben Metern zappelte im Kasten der Hannoveraner, der Jubel in der Sportsbar grenzenlos. Auch Hilpert und Co. war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Ein gutes erstes Drittel von uns, der schnelle Ausgleich war wichtig“, so das Resümee von Petermann. Das zweite Drittel begann dann jedoch schlecht. Martin Hlinka umkurvte Vollmer und erzielte die erneute Führung für Hannover (22.). 40 Sekunden später besorgte David Wrigley den 2:2-Ausgleich (23.). Petermann ballte die Faust seines gesunden rechten Arms (Schulter-OP) und klatschte sich mit seinen Sitznachbarn ab.

Als Jordan Webb in der 27. Minute mit seinem sechsten Saisontreffer die erste Führung für die Münchner erzielte, schnellte die Petermann-Faust wieder nach oben. Und auch Hilpert klatschte jetzt mit ab. Die Stimmung kochte. Und Webb und Kompon setzten mit ihren Treffern noch einen drauf. In der Sportsbar brachen jetzt alle Dämme: „EHC, EHC, EHC“-Fangesänge hallten durch die Münchner Nacht. Und Hilpert? Dem rutschte immerhin ein kleines Schmunzeln über die Lippen. Das umso größer wurde, als erneut Wrigley auf 6:2 und Johan Edjepalm auf 7:2 erhöhte. Adam Mitchell sorgte in der Schlussminute durch das 3:7 für Ergebniskosmetik. Am Ende ein unvergesslicher Abend für den EHC. So kann‘s weiter gehen…

mm

Auch interessant

Kommentare