Felix Petermann
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Felix Petermann hofft auf ein Comeback im März.

EHC-Crack Petermann im Interview

München - Anfang Dezember war für Felix Petermann das Eishockey-Jahr 2010 beendet. Schulterverletzung, anschließende Operation, Reha. Seitdem schuftet der EHC-Crack dafür, dass das nächste Eishockey-Jahr endlich beginnen kann für ihn.

Aber das wird sich ziehen, sagt der 26-Jährige nun im Interview mit Hallo-Weekend. Bitter für ihn – und bitter fürs Team, denn der Verteidiger fehlt natürlich, der EHC geht an Krücken. Das Rumpfteam spielte auch in Nürnberg gut, verlor aber knapp mit 2:3 und rutschte damit in der Tabelle auf Position sechs. Die Münchner mussten nach den jüngsten Verletzungen von Kevin Lavallee und David Wrigley die Reise in die Frankenmetropole mit nur 16 Feldspielern antreten – und das macht sich bemerkbar.

Petermann im Interview:

Felix, wie haben Sie den Jahreswechsel verbracht?

Petermann: Das ist das einzig Positive an der Verletzung: Ich hatte viel Zeit für die Familie. Ich war im Allgäu, habe an Silvester geböllert und bin ansonsten auf die eine oder andere Hütte gewandert.

Sie haben IhreSchulterverletzung schon angesprochen. Wie verläuft die Heilung?

Petermann: Es geht jetzt voran. Anfangs habe ich mich wie ein Pflegefall gefühlt, durfte zwei Wochen lang meinen Arm überhaupt nicht bewegen. Aber mittlerweile gewinnt die Schulter an Beweglichkeit. In vier Wochen fange ich mit Kraftübungen für den linken Arm an.

Wann könnte es mit dem Comeback klappen?

Petermann: Anfang März ist realistisch. Alles andere wäre unvernünftig, man muss mich ohnehin ständig bremsen.

Denken Sie dabei auch an die Nationalmannschaft?

Petermann: Das ist sekundär. An erster Stelle steht die Gesundheit, dann mein Verein und erst dann die Frage, ob ich noch eine Perspektive auf die WM habe. Das wird wahrscheinlich schon sehr knapp.

Können Sie als Führungsspieler die Mannschaft trotz der Verletzungspause motivieren?

Petermann: Ich versuche es. Aber wenn man nicht selbst auf dem Eis steht, ist das Aufpeitschen in der Kabine gar nicht so leicht.

tz

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