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Die Titel-Hattricker: Der EHC Red Bull München feiert die dritte Meisterschaft in Serie.

Titel-Hattrick des EHC absolut verdient

Kommentar: Nie sah die Münchner Eishockey-Zukunft besser aus als heute

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Trotz des Wacklers im Finale gegen Berlin ist der dritte Titel für den EHC Red Bull München verdient. Die Jackson-Truppe schreibt Geschichte. Ein Kommentar von tz-Redakteur Florian Weiß.

Der EHC Red Bull München ist zum dritten Mal in Folge deutscher Meister und schreibt damit deutsche Eishockey-Geschichte. Dass dieser dritte Titel in Folge absolut verdient ist, steht außer Frage. Ab dem achten Hauptrundenspieltag stand der Champion stets unter den Top drei der Tabelle, dazu kassierte er nur fünf Niederlagen in 17 Playoff-Partien - bullenstark. 

Vor acht Jahren erst schaffte der „alte“ EHC den Sprung ins Eishockey-Oberhaus, zwei Jahre später schien die Kufenpower von der Isar (wieder einmal) am Ende. Erst eine Last-Minute-Rettung durch Red Bull ließ die Lichter am Oberwiesenfeld nicht ausgehen – der absolute Wendepunkt in der Eishockey-Geschichte der Landeshauptstadt. Nie sah die Zukunft für die Eishackler besser und gesicherter aus als heute.

Meister-Trainer Don Jackson (l.) mit Yannic Seidenberg.

Vater des Erfolges ist Trainer Don Jackson, der aus einer Vielzahl erfahrener Stars und Youngstern den Dominator der DEL geformt hat. „Spielt hart! Spielt klug! Spielt als ein Team! Strebt nach Perfektion!“ – das war Marschroute an das Team für diese Playoffs, die optimal umgesetzt wurde.

Doch auch abseits des Eises steuern München und der EHC einer rosigen Zukunft entgegen. Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich für die neue moderne Arena erfolgen, in die der EHC 2020 oder 2021 umziehen möchte - ein größeres und gewichtigeres Bekenntnis zum Standort an der Isar kann es kaum geben.

Florian Weiß

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