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Christian Winkler ist Manager des EHC München

"Dibelka hat unterschrieben"

München - Lubor Dibelka wechselt von Riessersee zum EHC München. Von einem österreichischen Top-Klub hat Manager Christian Winkler gleich drei Spieler im Auge.

Der Berater des Stürmers, Klaus Weber bestätigte das der tz: „Der Vertrag wurde kürzlich unterschrieben.“ Der Kontrakt laufe über ein Jahr. Man sei sich im Grund „schnell handelseinig“ gewesen, sagte Weber. Der bodenständige Dibelka, der mit Freundin und Kind in Peißenberg wohnt, wollte in der Region bleiben.

Die Vertragsunterschrift war bereits für den 15. März terminiert. Da der SCR noch gegen den Zweitliga-Abstieg spielt, wurde Aufschub gewährt. Christian Winkler widerspricht Webers Darstellung: „Es wird erst unterschrieben, wenn Riessersee den Klassenerhalt gesichert hat.“ Ob jetzt Weber oder Winkler recht hat – fest steht: Der Stürmer kommt.

Vor einer Woche beobachteten Winkler und erstmals auch Trainer Pat Cortina den Stürmer. Beim Spiel gegen Dresden schoss Dibelka zwei Tore und bereitete drei weitere vor. So einen Torjäger suchte der EHC nach einer Saison mit neun Spielen ohne eigenen Treffer.

Aber „Dibelka wird sein Spiel umstellen müssen“, sagt Berater Weber. In Oberliga und Zweiter Liga habe er sich voll auf die Offensive konzentrieren können. In München müsse er das ändern, oder „der Trainer eingreifen. Ich bin überzeugt, dass sich Lubor in der DEL durchsetzt.“ Für den Tschechen investiert der EHC eine seiner neun Ausländer-Lizenzen. Winkler plant sechs Kontingentspieler im Angriff ein, drei in der Verteidigung.

Von EBEL-Champion Linz und Finalist Klagenfurt hat der Manager „zwei Stürmer und einen Verteidiger“ im Auge. Es handelt sich um zwei Kanadier und einen US-Amerikaner. „In der EBEL wird aber mittlerweile gutes Geld gezahlt“, sagt Winkler. Da sei Hintenanstellen angesagt und Hoffen, dass es den Kandidaten um die sportliche Herausforderung gehe.

Hoffen auf einen Vertrag in München darf weiterhin David Cespiva. Die Optionsfrist, die der EHC auf den Verteidiger hat, wurde um zehn Tage verlängert. Bereits fix sind zwei Talente, die dem Rosenheimer Nachwuchs entstammen und DEL-Erfahrung aufweisen: Martin Hinterstocker (22, Düsseldorf) soll für eine „schlagkräftige vierte Reihe“ (Winkler) sorgen. Lukas Steinhauer (19, Hannover Scorpions) ist als zweiter Torwart hinter Jochen Reimer eingeplant und soll bei Kooperationspartner Peiting Spielpraxis sammeln.

wim

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